News zum Beamtendarlehen der Nürnberger

Sport, Erholung und Natur – Skiurlaub in den Alpen

Es ist Januar – das bedeutet: Die Tage werden wieder länger, in vielen Gegenden kann man sich über Schnee freuen und der Dezember, der neben einer schönen Zeit mit Freunden und der Familie eben auch viel Stress mit sich bringt, ist vorbei. Für viele Paare, Familien und Freundesgruppen geht es jetzt in den Winterurlaub. Neben Ländern wie Ägypten, Thailand oder den Kanaren, die auch im Winter mit Temperaturen bis zu 30°C Grad viele Touristen locken, stehen die italienischen, schweizerischen und österreichischen Skigebiete an der Spitze der deutschen Lieblingsurlaubsziele im Winter. Das ist kaum verwunderlich: Keine andere Reise ist so abwechslungsreich wie ein Skiurlaub. Doch welche Skigebiete eignen sich für wen am besten? Und wie kann man die Finanzierung des Urlaubs optimal planen?

Der Arlberg: die Wiege des alpinen Skilaufs

Das Skigebiet Ski Arlberg ermöglicht Wintersport in einer ganz neuen Dimension. 305 zusammenhängende Skiabfahrtskilometer, 88 hochmoderne Lifte und Bahnen sowie 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten bieten sowohl dem blutigen Anfänger als auch dem erfahrenen Profi ein einzigartiges Ski- oder Snowboarderlebnis. Dank der zur Saison 2016/2017 in Betrieb genommenen Flexenbahn, die erstmals ein Tiroler und ein Vorarlberger Skigebiet miteinander verbindet, geht es nun noch schneller zu den eindrucksvollen Gipfeln hinauf.
Ski Arlberg erstreckt sich über St. Anton, St. Christoph, Stuben über Zürs und Lech bis nach Schräcken und Warth und gehört mit seinem vielfältigen Angebot aus Skipisten, modernsten Liftanlagen, zahlreichen Restaurants sowie legendären Apés-Ski-Partys zu den beliebtesten Skigebieten der Welt.

Zermatt: das Ski-Alpin-Eldorado

Das Schweizer Skigebiet Zermatt liegt auf fast 4000 Metern Höhe und verspricht mit seinen rund 360 präparierten Pistenkilometern in allen Schwierigkeitsgraden ein Skierlebnis für Jedermann. Als das höchstgelegte Skigebiet der Alpen gilt diese zwischen der Schweiz und Italien gelegene Destination als schneesicher und offeriert Skifahren, Snowboarden und Winterwandern an 365 Tagen im Jahr. Dabei immer auf Augenhöhe: das Matterhorn, mit seinen 4478 Metern einer der höchsten Berge der Alpen.

Serfaus Fiss Ladis: das Familienparadies

Auch in Serfaus Fiss Ladis kommt von Jung bis Alt jeder auf seine Kosten. Für Skifahrer mit überschaubarer Erfahrung gibt es die blaue Abfahrt vom Pezid, die sich auf 2770 Metern Höhe befindet. Die Profis können sich währenddessen auf den schwarzen Abfahrten austoben, die sich ebenfalls am Pezid oder auch am Zwölferkopf befinden.
Serfaus Fiss Ladis ist außerdem als DAS Tiroler Familienskigebiet bekannt: damit sich die ganz Kleinen nicht langweilen, während ihre Eltern die bestens präparierten Pisten unsicher machen, werden sie im Murmlipark bestens versorgt und unterhalten. In Bertas Kinderlang wiederum werden die etwas älteren Kids bereits an den Wintersport herangeführt.
Mit dem Shred Park und seinen großen Fun Areas wird den besonders Abenteuerlustigen zusätzlich ein Platz zum freeriden und freestylen geboten – der Spaß kennt im Skigebiet Serfaus Fiss Ladis also keine Grenzen!

Der Skiurlaub – ein teurer Spaß?

Wer sich für das richtige Skigebiet entscheidet, wird mit einem Skiurlaub eine perfekte Mischung aus einer Sport-, Erholungs- und Familienreise erleben können. Doch wer bereits zum Ski- oder Snowboardfahren nach Österreich, Italien oder in die Schweiz gefahren ist, weiß: Ein Skiurlaub bringt seine Kosten mit sich. Gerade, wenn man noch auf die Schulferien der Kinder Rücksicht nehmen muss, können die Preise für die Unterkunft und die Anreise schnell in die Höhe schießen. Besonders teuer ist dann zusätzlich noch der Skipass – dabei gilt leider: je größer, moderner und schöner das Skigebiet, desto teurer der Pass.

Das Beamtendarlehen als finanzielle Unterstützung

Um die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes bei etwas teureren Anschaffungen und Unternehmungen wie eben beispielsweise einen Skiurlaub zu unterstützen, wird dieser Berufsgruppe ein spezielles Darlehen angeboten: das Beamtendarlehen. Dieses  Darlehen besticht durch lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren sowie sehr niedrigen Zinsen und ist an eine Renten- oder Kapitalversicherung gekoppelt. Diese Summe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand des Beamten oder Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Diese kommen in den Genuss dieses speziell auf sie zugeschnittenen Darlehens, da sie aufgrund ihrer soliden Gehälter und der sicheren Arbeitsverhältnissen eine sehr hohe Bonität vorweisen können.
Das Beamtendarlehen eignet sich also perfekt dazu, um Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes eine Erholung von ihrem stressigen Arbeitsalltag zu ermöglichen, ohne dass diese dabei lang unter der finanziellen Belastung einer Kreditabbezahlung leiden müssen. Die niedrigen Zinsen und langen Laufzeiten dieses Darlehens sind im Alltag für den Kreditnehmen kaum bemerkbar.

Wenn Sie also Beamter sind und schon länger darüber nachdenken, mit Ihrer Familie in den Urlaub zu fahren, um dort mal vollkommen entspannen zu können, Sie aber gleichzeitig auch gern Sport treiben und die Natur sowie gutes Essen lieben, sollten Sie einen Skiurlaub in Italien, Österreich oder der Schweiz in Betracht ziehen. Bei der Finanzierung können Sie sich dann vom Beamtendarlehen unterstützen lassen – so können Sie vollkommen ohne Geldsorgen Ihren Urlaub zu 100 Prozent genießen.

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Ein längerer Auslandaufenthalt– wie funktioniert das bei Beamten?

Wer erst einmal verbeamtet wurde, ist in der Regel sein ganzes Berufsleben lang lediglich in einem Betrieb, einer Institution oder einer Behörde angestellt. Falls Sie schon einige Jahre in einem festen Arbeitsverhältnis sind, wissen Sie, dass der Arbeitsalltag auch in abwechslungsreichen und spannenden Berufen irgendwann etwas langweilig werden kann - jeden Tag der gleiche Ablauf, das gleiche Büro und die gleichen Kollegen. Das kann auf Dauer schon etwas ermüdend sein.

Doch was lässt sich dagegen tun? Die Sicherheit des Beamtentums für etwas mehr Abwechslung aufzugeben wäre fatal. Schließlich profitieren Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes vor allem in finanzieller Hinsicht gegenüber anderen Berufsgruppen. Stattdessen sollten Chancen, die im Rahmen der Anstellung als Beamter geboten werden, genutzt werden: viele Beamte verbringen beispielsweise einige Zeit im Ausland, um dort neue Eindrücke und Ideen zu sammeln, die sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland sehr gut in ihrer ursprünglichen beruflichen Tätigkeit anwenden können. Eine solche „Auszeit“ im Ausland nutzt also meist nicht nur den Beamten selbst, sondern auch ihrem Arbeitgeber, der auf diese Weise von den neuen Erfahrungen seiner Angestellten profitieren kann.

Das Sabbatjahr

Besonders beliebt ist zum Beispiel bei Lehrern das sogenannte Sabbatjahr. Das Sabbatjahr ist eine vorab festgelegte Zeit, in denen die Lehrer zwar nicht unterrichten müssen, aber dennoch Anspruch auf eine (entsprechend reduzierte) Besoldung haben. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: ein Beamter möchte ein Sabbatjahr nehmen und vereinbart deshalb eine Teilzeitbeschäftigung über vier Jahre, in denen er 75% seines Gehaltes verdient. Es wird daraufhin festgelegt, dass er in den ersten drei Jahren in Vollzeitbeschäftigung weiterarbeitet und dann im vierten Jahr von seiner Arbeit freigestellt wird, um in diesem Jahr dann weiterhin das reduzierte Gehalt zu erhalten – der Beamte musste quasi drei Jahre lang „vorarbeiten“.

Lehrer haben jedoch auch noch die Möglichkeit, längerfristig ihren Beruf im Ausland auszuüben. Die Neugierde und das Interesse daran, neue Orte und Menschen kennenzulernen, zieht viele Lehrer in fremde Länder. Sie sehen in diesem Auslandsaufenthalt außerdem häufig die Chance, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und in andere Kulturen eintauchen zu können. Um sich vermitteln zu lassen, müssen sie sich an der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) bewerben. Dort können die Lehrer zudem eventuelle Länderpräferenzen angeben.

Entsendungen als Chance auf einen Auslandsaufenthalt

Aber auch Beamte, die in anderen Sektoren beschäftigt sind, haben gute Möglichkeiten, im Rahmen ihres Jobs Deutschland für eine Zeit lang zu verlassen. Sie können in der Regel ebenfalls ein Sabbatjahr vereinbaren, in dem sie dann beispielsweise reisen, sich weiterbilden oder für soziale Projekte engagieren können. Außerdem können Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes eine Entsendung beantragen – das bedeutet, dass sie von ihrer ursprünglichen Dienststelle beurlaubt und zu einer Dienststelle im Ausland abgeordnet werden. Die Besoldung wird dann an das Beschäftigungsverhältnis im Ausland angepasst.

Die Voraussetzungen für eine solche Entsendung sind in der Regel offensichtlich: Die Beamten müssen ausgezeichnete Englischkenntnisse vorweisen sowie bestenfalls zusätzliche Fremdsprachen beherrschen, im höheren Dienst ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium Voraussetzung und auch praktische Erfahrungen im internationalen Bereich sind von Vorteil.

Wer sich aktuell noch in der Schule oder im Studium befindet, aber mit einer Anstellung in einem Beamtenverhältnis im Ausland liebäugelt, sollte sich bewusstmachen, dass es Jobs gibt, bei denen die Chance auf einen lang- oder kurzfristigen Auslandsaufenthalt höher ist als bei anderen Berufen. Im Auswärtigen Dienst beispielsweise sind mehr als die Hälfte der 4604 Beamten im mittleren, gehobenen und höheren Dienst in einer der insgesamt 227 deutschen Auslandsvertretungen beschäftigt. Auch im Bereich der Politik, Forschung oder Entwicklungszusammenarbeit gibt es viele Möglichkeiten, in fremden Ländern innerhalb und auch außerhalb Europas zu arbeiten.

Beamtentum bedeutet also ganz und gar nicht grauer Büroalltag, langweilige Kollegen und verstaube Regale, die mit Aktenordnern gefüllt sind. Die Regierung fördert sogar Einsendungen im multilateralen Bereich, da diese im Interesse Deutschlands liegen. Wenn Sie also jung, neugierig und weltoffen sind, sollten sie eine Beschäftigung im Beamtenbereich keinesfalls ausschließen – im Gegenteil, nehmen Sie die Chancen wahr, die Ihnen dort geboten werden.

Das Beamtendarlehen

Und auch bei der Finanzierung eines Sabbatjahres oder eines Auslandsaufenthaltes im Rahmen des ursprünglichen Jobs kommt den Beamten ihr Beamtenstatus zugute. Um Kosten zu decken, die im Ausland zusätzlich anfallen oder die 25 Prozent Ihres Gehaltes auszugleichen, die Sie im Sabbatjahr nicht erhalten, können Sie dank Ihrem sicheren Arbeitsverhältnis und solidem Gehalt als Beamter oder Angestellter des Öffentlichen Dienstes ein sogenanntes Beamtendarlehen aufnehmen. Diese spezielle Form des Darlehens besticht durch lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren sowie sehr niedrige Zinssätze und ist an eine Renten- oder Kapitallebensversicherung gekoppelt. In diese Versicherung zahlt der Kreditnehmer dann monatlich eine feste Summe ein, die von Faktoren wie dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand des Beamten abhängt. Auf diese Weise können Sie die Kosten decken, die während Ihres Aufenthaltes im Ausland anfallen, ohne dass sich die Finanzierung des Darlehens im Alltag stark bemerkbar macht.

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Die Vielfalt des Beamtentums

Mit etwa 4,7 Millionen Beschäftigten ist der öffentliche Dienst der größte Arbeitgeber Deutschlands. Den Erhebungen des Statistik-Portals statista zufolge befinden sich darunter circa 3,2 Millionen Vollzeit- und 1,5 Millionen Teilzeitbeschäftigte, die entweder als Beamte oder als tarifbeschäftigte Arbeiter tätig sind. Die Verbeamtung steht für viele junge Menschen noch immer auf der obersten Stufe der Karriereleiter – und das nicht ohne Grund: Angestellte des öffentlichen Diensts genießen in der Regel Privilegien wie höhere Pensionen, mehr Kindergeld, Familienzuschläge, Steuervorteile und ein höheres Elterngeld. Außerdem ist ein Beamtenverhältnis meistens unkündbar und bietet somit eine hohe finanzielle Sicherheit für die Zukunft.

Diese Vorzüge sind nicht die einzigen Gründe für die Beliebtheit der Jobs im öffentlichen Dienst. Viele Schüler und Studenten werden auch von dem Facettenreichtum dieser Berufe angezogen – und das, obwohl der Arbeitsalltag dieser Berufsgruppe oft als langweilig, grau und vor allen Dingen bürokratisch gilt. Diese Klischees sind jedoch nicht nur veraltet, sondern auch schlicht und einfach nicht zutreffend: die Bereiche, in denen Beamte eingesetzt werden, sind vielfältig und reichen vom Beruf des Polizisten über die Bundeswehr bis hin zu Krankenhäusern, Schulen und Universitäten. Einige der Berufsgruppen werden wir Ihnen in diesem Blogeintrag vorstellen.

Polizisten, Ärzte, Professoren – 5 verschiedene Berufsfelder des öffentlichen Dienstes

Wenn im alltäglichen Gespräch von „den Beamten“ geredet wird, sind meist die Angestellten gemeint, die in der Verwaltung tätig sind. Doch auch in dieser Branche, die vermutlich unter dem schlechtesten Ruf leidet, gibt es enorm viele spannende Jobs. Als beispielsweise die Flüchtlingskrise begann und immer mehr Asylsuchende sich an die deutschen Behörden wandten, hat sich der bürokratische Aufwand in diesem Sektor stark vervielfacht. Die Beamten in den Rathäusern beispielsweise leisten bereits seit 2015 Überstunden, um den Anforderungen an sie gerecht zu werden – und tragen damit viel Verantwortung für eine sehr große Gruppe Menschen.

Ein weiteres, sehr interessantes Berufsfeld, in dem viele Personen mit einem Beamtenstatus arbeiten, ist der Auswärtige Dienst. Auch dort werden spannende Tätigkeitsperspektiven geboten: es wird mit den verschiedensten Menschen unterschiedlicher Nationen zusammengearbeitet, man lernt die Welt kennen und bewältigt anspruchsvolle Aufgaben. Im Rahmen des Auswärtigen Dienstes finden sich Berufe in den Bereichen Wirtschaft, Entwicklung, Presse, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit wider.

Zwei der wohl populärsten Bereiche der Beamtenberufe sind der Kriminaldienst und die Polizei. Auch Jobs wie die des Kriminalkommissars, Polizisten und Kriminologen ziehen mit der Aussicht eines abwechslungsreichen Arbeitsalltags jährlich viele junge Leute an. Um der Nachfrage gerecht werden zu können, gibt es beispielsweise bei der Polizei Einstellungstests, die die sportlichen Fähigkeiten, die Auffassungsgabe und die Mentalität der Bewerber prüft. Wer diese Hürde überwindet, darf sich auf eine spannende Ausbildung freuen.

In die Sparte der „klassischen Beamtenberufe“ fällt außerdem der Job des Lehrers, der sich auch weiterhin an großer Beliebtheit erfreut. Kaum ein Studium wurde in den letzten Jahren so oft begonnen wie das Lehramtsstudium – denn auch dort winkt ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag, die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Menschen und nicht zuletzt gute Berufsperspektiven sowie solide Gehälter. Doch nicht nur in den deutschen Schulen, sondern auch in den Universitäten winkt der Beamtenstatus – wer sich also eher im Umgang mit jungen Erwachsenen als mit Kindern sieht oder auch zum Beispiel in der Forschung tätig werden möchte, kann sich in der Universitäts- und Fachhochschulverwaltung versuchen.

Neben den sozialen und verwaltungstechnischen Berufen gibt es außerdem noch einige Jobs bei beispielsweise der Bundesbank. Dort werden Bankkaufleute oder Finanzassistenten in einem Beamtenverhältnis angestellt, die dort vielfältige Aufgaben im Bereich der Wirtschaft bietet. Die Bundesbank gestaltet die gemeinsame Geldpolitik Europas und achtet zum Beispiel darauf, dass Kreditinstitute die nationalen und internationalen Regelungen zu Risikovorsorge einhalten. Die Mitarbeiter der Bundesbank arbeiten daran, Finanzkrisen vorzubeugen und versorgen die Wirtschaft mit Euro-Bargeld. Falls Sie also Interesse an einem Job in der Wirtschaft haben, der neben internationalen Kontakten und herausfordernden Aufgaben auch noch eine finanzielle Sicherheit bietet, sind Sie bei der Bundesbank genau richtig.

Das Beamtendarlehen

Die Liste der Jobs, die von Beamten ausgeführt werden, ist lang. Und nicht nur der Facettenreichtum ist an diesem Berufsfeld attraktiv: wie bereits angesprochen bietet der Staat als Arbeitgeber solide Gehälter und sichere Arbeitsverhältnisse. Die Konsequenz dessen ist eine hohe Bonität der Beamten, die für einen speziellen Vorteil in Sachen Kredite sorgt: das Beamtendarlehen. Diese Form des Darlehens besticht durch lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren sowie sehr niedrige Zinsen und ist an eine Renten- oder Kapitallebensversicherung gekoppelt. In diese Versicherung zahlt der Kreditnehmer dann monatlich eine feste Summe ein, die von Faktoren wie dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand des Beamten abhängt.

Die Vorteile des Beamtendarlehens sind klar ersichtlich: die niedrigen Zinssätze und langen Laufzeiten ermöglichen es den Beamten, hohe Kreditsummen aufzunehmen, ohne im Alltag unter der Abzahlung zu leiden. Außerdem ist es möglich, von dem Beamtendarlehen Gebrauch zu machen, ohne dafür seine Schufa vorlegen zu müssen – so können auch Angestellte von dem Darlehen profitieren, die bereits Kredite aufgenommen haben.

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Das Beamtendarlehen – die finanzielle Stütze für junge Lehrer

Der Karriereweg des Lehrers

Der Beruf des Lehrers gilt in Deutschland immer noch als eines der beliebtesten Karriereziele. Der Umgang mit jungen Menschen, spannende Fächerkombinationen und ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag bewegt viele Schüler zu einem Lehramtsstudium und dem daran anschließenden Referendariat, dass die Studenten praktisch auf das Berufsleben des Lehrers vorbereitet. Die detaillierte Ausbildung ist jedoch in jedem Bundesland anders geregelt, sodass es für die angehenden Studenten oft schwierig ist, grundlegende Informationen über ihren mutmaßlichen Karriereweg herauszufinden. Ein Beispiel für die Problematik des Lehramtsstudiums: da die Studienordnungen in Deutschland länderabhängig sind, ist es sehr schwierig, nach dem Abschluss des Studiums in beispielsweise Nordrhein-Westfalen in einem anderen Bundesland wie Sachsen oder Berlin zu unterrichten.

Teure Erstanschaffungen, ein eigenes Arbeitszimmer und das erste Auto

Doch wenn das Lehramts-Studium dann erfolgreich abgeschlossen wurde, der erste, unbefristete Arbeitsvertrag in den Händen gehalten wird und Sie zum ersten Mal vor Ihrer Klasse stehen, ist das ein sehr besonderer Moment – ein Moment, von dem Sie wahrscheinlich viele Jahre geträumt haben. Jetzt würden Sie gern alles geben, den Unterricht so kreativ, vielfältig und effektiv wie möglich gestalten, um den Schülern viel bieten und bei ihnen die besten Noten erzielen zu können. Doch vor allem bei Junglehrern wird diese hohe Motivation von einer mangelnden Auswahl an Arbeitsutensilien getrübt: es fehlt an Arbeitsheften, Fachbüchern und anderen, oft teuren Anschauungsmaterialien.

Viele junge Lehrer, denen in ihrer Schule kein eigenes Büro zur Verfügung steht, entschließen sich außerdem dazu, sich in ihrer privaten Wohnung ein Arbeitszimmer einzurichten. Das kann viele Vorteile mit sich bringen: zum einen müssen Klassenarbeiten und Tests häufig außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit korrigiert werden. Das ist zwar auch auf der Couch und am Esstisch möglich, eine Befragung ergab jedoch, dass zwei Drittel aller Deutschen sich für eine klare Trennung von Berufs- und Privatleben aussprechen. Sie befürchten, dass eine Vermischung von den beiden Lebensbereichen zu mehr Arbeit und weniger Freizeit führen könnten.
Des Weiteren sammeln sich im Laufe der Berufsjahre eines Lehrers sehr viele Materialien an, die nur selten einen Platz in der Schule selbst finden. Um jedoch nicht jedes Schuljahr neue Utensilien kaufen zu müssen, ist es sinnvoll, sie geordnet in Regalen und Kisten unterzubringen. Allein durch eine stringente Ordnung kann verhindert werden, dass die Lehrperson den Überblick in Sachen Lehrmaterialien verliert.

Da nur Wenige das Glück haben, sehr nah an der Schule zu wohnen, an der sie unterrichten, steht bei vielen jungen Lehrern auch die Anschaffung eines eigenen Autos im Raum – und das häufig schon recht kurz nach dem Studium. Doch nur selten haben die Junglehrer schon so viel angespart, dass Sie sich das direkt vom eigenen Geld leisten können. Oft wird deshalb zu einem Kredit tendiert, der jedoch oft hohe Zinsbeträge mit sich bringt. Da Lehrer jedoch in der Regel verbeamtet sind, können sie einen der größten Vorzüge dieser besonderen finanziellen Stellung ausnutzen: das Beamtendarlehen.

Das Beamtendarlehen

Das Beamtendarlehen ist – wie es der Name schon sagt – eine speziell auf Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes ausgerichtete Darlehensform. Dieses Darlehen kommt den Beamten aufgrund von soliden Gehältern, sicheren Arbeitsverhältnissen und einer hohen Bonität zugute. Das Beamtendarlehen besticht durch lange Laufzeiten von bis zu zwanzig Jahren sowie sehr niedrigen Zinsen und ist an eine Renten- oder Kapitallebensversicherung gekoppelt. In diese Versicherung wird dann monatlich vom Kreditnehmer eine feste Summer eingezahlt. Diese Summe hängt von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand des Beamten oder Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, ab.

Kreativität und Entspannung statt Stress und Ärger

Auch wenn der Job als Lehrer sehr beliebt, abwechslungsreich und spaßig ist: er bringt auch viel Stress mit sich. Die Zeiten, in denen Lehrer mittags die Schule verlassen und ihre Freizeit genießen können, sind dank Bildungsreformen wie dem „G8“ und einem Zentralabitur längst vorbei. Lehrer müssen auch nach dem Unterricht in der Schule ihren Stoff für die nächsten Tage vorbereiten, sie nehmen an Konferenzen teil und müssen oft anstrengende Elterngespräche über sich ergehen lassen. Auch Klausuren müssen nach dem vermeintlichen „Feierabend“ korrigiert werden. Da kommt es schnell schon mal zu einer 70-Stunden-Woche.
Um den Unterricht trotz hoher Belastung des Lehrers effektiv für die Schüler gestalten zu können, wird Lehrern dazu geraten, mindestens einmal im Jahr einen längeren Urlaub von mindestens 14 Tagen zu machen. Dort können dann Energiereserven aufgeladen und Kräfte getankt werden.

Dank den langen Laufzeiten und niedrigen Zinssätze des Beamtendarlehens können solche notwendige Kosten gedeckt werden, ohne dass der Kreditnehmer im Alltag finanziell zu stark belastet wird. Wenn Sie also ein junger Lehrer sind, der gerade erst angefangen hat zu unterrichten, und Sie bemerken, dass Ihnen die Anschaffung der neuen Materialien oder der Kauf des ersten eigenen Autos finanziell zu stark zur Last fällt, denken Sie an die Vorzüge Ihres Beamtendaseins und nutzen Sie das Beamtendarlehen.

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