Die wichtigsten Informationen über das Beamtendarlehen

Das Beamtendarlehen gehört zu den beliebtesten Finanzierungsmöglichkeiten des gesamten Marktes. Das liegt vor allen Dingen an den vorteilhaften Konditionen, die das speziell auf Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes abgestimmte Darlehen mit sich bringt: hohe Darlehenssummen, niedrige Zinssätze und lange Laufzeiten von bis zu 12 Jahren. Damit unterscheidet sich das Beamtendarlehen in vielen Punkten maßgeblich von herkömmlichen Krediten. Um Sie näher über das Beamtendarlehen zu informieren, klären wir in diesem Artikel einige wichtige Fragen, die Ihnen bei der Entscheidung bezüglich einer Finanzierungsmöglichkeit behilflich sein könnten.

Wer kann ein Beamtendarlehen in Anspruch nehmen?

Der Name verrät es schon: Das Darlehen ist ursprünglich für alle Beamten gedacht – egal, ob Bundes-, Landes- oder Kommunalbeamter oder eben auch juristische Person des öffentlichen Rechts. Beamte, die sich noch in ihrer Probezeit befinden, aber älter als 25 Jahre sind, können das Beamtendarlehen ebenfalls in Anspruch nehmen. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Darlehens besteht ebenfalls für die Angestellten des Öffentlichen Dienstes. All diese Personengruppen qualifizieren sich für das Beamtendarlehen durch ihre besonders sicheren und gut bezahlten Jobs, die den Kreditgebern eine Art Garantie für die finanzielle Liquidität der Kreditnehmer geben.

Wie gestaltet sich die Laufzeit des Beamtendarlehens?

Dank der hohen Bonität seiner Zielgruppe bietet das Beamtendarlehen besonders lange Laufzeiten von bis zu 12 Jahren. Dadurch sind die monatlich anfallenden Belastungen sehr gering und lassen sich problemlos vom Kreditnehmer stemmen. Ein weiterer Pluspunkt: Während der gesamten Laufzeit herrscht in der Regel eine Zinsbindungsfrist, die dafür sorgt, dass der anfangs gewährte Zinssatz auch im letzten Jahr der Abbezahlung gilt. Auf diese Weise wird dem Kreditnehmer garantiert, dass der Zinssatz sich nicht plötzlich erhöht und das Darlehen zu einer gravierenderen finanziellen Belastung wird, als zuerst angenommen.

Wie hoch sind die Zinsen beim Beamtendarlehen?

Das Beamtendarlehen gehört zu den günstigsten Krediten auf dem Finanzmarkt. Da das Darlehen nur den Beamten sowie den Angestellten des Öffentlichen Diensts zur Verfügung steht, ist es nur mit sehr niedrigen Zinsen verbunden. Wie bereits erwähnt, bleibt der anfängliche Zinssatz die gesamte Laufzeit über bestehen und bietet somit noch eine Extraportion an finanzieller Sicherheit. Diese angenehmen Konditionen sind vor allem auf die soliden Gehälter und sicheren Arbeitsverträge der Zielgruppe zurückzuführen.

Wie funktioniert das Beamtendarlehen?

Ein Beamtendarlehen ist an eine Kapitallebens- bzw. Rentenversicherung gekoppelt, in die dann monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird. Die Zinsen gehen wiederum an die Bank. Wenn die Laufzeit des Darlehens dann einmal abgelaufen ist, wird das in der Versicherung angesparte Kapital, das der Darlehenssumme entspricht, im Rahmen einer Einmalzahlung getilgt. Damit eine Tilgung nach Ablauf der Laufzeit problemlos möglich ist, werden die Darlehenssumme und das in der Versicherung angesparte Kapital genau aufeinander abgestimmt. Falls ein Restbetrag übrigbleibt, steht dieser dem Kreditnehmer zur freien Verfügung.

Für welche Anschaffungen eignet sich das Beamtendarlehen?

Ob ein neues Auto, die Einrichtung der neuen Wohnung oder auch ein langersehnter Urlaub - das Beamtendarlehen vereinfacht die Finanzierung verschiedenster Anschaffungen. Zusätzlich eignet sich dieser spezielle Kredit jedoch auch für die Überbrückung eines finanziellen Engpasses oder sogar für eine Umschuldung. Bei einer solchen Umschuldung wird für die Tilgung eines Kredits mit weniger guten Konditionen ein Darlehen mit guten Konditionen aufgenommen – wie zum Beispiel das Beamtendarlehen mit seinen langen Laufzeiten und niedrigen Zinssätzen.

Warum eignet sich das Beamtendarlehen so gut für eine Umschuldung?

Dass Haushalte große Investitionen durch einen Kredit oder ein Darlehen finanzieren, ist mittlerweile Gang und Gäbe. Doch dabei tappt so manch ein Verbraucher schnell in die Schuldenfalle: Hohe Zinssätze, eine zu geringe Laufzeit und eine niedrige Transparenz sorgen häufig dafür, dass die monatliche finanzielle Belastung sich als viel höher erweist als beim Kreditabschluss erwartet. Bei dem extra für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes zugeschnittenen Darlehen ist so eine Situation dank hoher Laufzeiten, niedriger Zinssätze und einer hohen möglichen Darlehenssumme unmöglich. Deshalb ist es häufig sehr sinnvoll, laufende Kredite mit schlechten Konditionen mit dem Beamtendarlehen abzubezahlen, um so eine Menge Geld zu sparen.

Wie funktioniert das Beamtendarlehen?

Ein Beamtendarlehen ist an eine Kapitallebens- bzw. Rentenversicherung gekoppelt, in die dann monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird. Die Zinsen gehen wiederum an die Bank. Wenn die Laufzeit des Darlehens dann einmal abgelaufen ist, wird das in der Versicherung angesparte Kapital, das der Darlehenssumme entspricht, im Rahmen einer Einmalzahlung getilgt. Damit eine Tilgung nach Ablauf der Laufzeit problemlos möglich ist, werden die Darlehenssumme und das in der Versicherung angesparte Kapital genau aufeinander abgestimmt. Falls ein Restbetrag übrigbleibt, steht dieser dem Kreditnehmer zur freien Verfügung.

Ein Fallbeispiel

Mit der Antragstellung des Kredits bei der Bank werden die gewünschte Kreditsumme und die Laufzeit angegeben. Doch wie genau berechnen sich Laufzeit und Höhe eines Beamtendarlehens? Ein Fallbeispiel kann die Rechnung mit realen Zahlen verdeutlichen. Bei einer Kreditsumme von 30.000 Euro mit einer Laufzeit von 12 Jahren beträgt der gebundene Sollzinssatz 4,19 % p.a. und der effektive Jahreszins 4,75 % p.a. Zu zahlen wären unter diesen Bedingungen 144 monatliche Raten zu je 311,41 €. Der Gesamtbetrag beläuft sich also auf 44.843,04 €.

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