News zum Beamtendarlehen der Nürnberger

Niedrige Zinsen, großzügige Laufzeiten: Umschuldung laufender Kredite auf das Beamtendarlehen

Das Geld wird knapp, aber plötzlich steht eine wichtige Anschaffung an – wer kennt es nicht? In solchen Fällen gibt es meist nur zwei Optionen: Entweder man greift auf Ersparnisse zurück, oder es wird ein Kredit aufgenommen. Vor allem junge Menschen sind meist auf die zweite Option angewiesen, da sie ihre Ausgaben häufig recht genau kalkulieren und somit auf größere, spontane Investitionen nicht eingestellt sind. Speziell in Deutschland steigt die Zahl der aufgenommenen Kredite immer stärker an: Laut dem Statistik-Portal statista wurden im Jahr 2016 fast 7,7 Millionen Kreditverträge abgeschlossen, zehn Jahre zuvor waren es noch eine Millionen Kredite weniger. Dabei unterscheiden sich die Verwendungszwecke für die geliehenen Geldsummen von Kreditnehmer zu Kreditnehmer. Besonders häufig zahlen die Deutschen ihr Auto mit einem Kredit ab: Im Jahr 2016 floss ein Drittel des vergebenen Kreditvolumens in Gebrauchtwagen. Mit einem weiteren Viertel wurden Neuwagen angeschafft und auch Elektrogeräte wie Fernseher, Konsolen oder Mobiltelefone nehmen einen hohen Rang bei den mithilfe von Krediten angeschafften Investitionen ein. Ebenfalls nehmen viele Personen, die häufig ihr Girokonto überziehen und somit oft im Dispo sind, einen Ratenkredit in Anspruch, da dieser häufig mit deutlich niedrigeren Zinsen einhergeht.

Aufnahme eines Kredites: Nicht nur Vorteile

Die Aufnahme eines Kredites hat demnach diverse Vorteile: Sie ermöglicht eine Unterstützung in finanziellen Notsituationen oder kann zur Erfüllung lang gehegter Wünsche beitragen. Doch wenn ein Kredit ungünstige Konditionen wie beispielsweise einen hohen Zinssatz oder eine geringe Laufzeite mit sich bringt, ist die Freude über die neuen Anschaffungen schnell verflogen. Dann kommt es häufig zu einem hohen psychischen Druck, unter dem die Kreditnehmer tagtäglich leiden – dafür sind meist die zusätzlichen Kosten durch die Zinsen und der zeitliche Druck bezüglich der Abzahlung des Kredites verantwortlich.

Die Umschuldung

Wer seinen laufenden Kredit mit einem Beamtendarlehen abzahlt, kann jedoch eine ganze Menge Geld einsparen. Grund dafür sind vor allen Dingen die Zinssätze, mit denen der speziell auf die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes zugeschnittene Kredit aufwartet: Die Zinsen sind meist sehr niedrig und unterliegen keinen starken Schwankungen. Damit punktet das Beamtendarlehen auch mit langfristiger Stabilität und Sicherheit. Die kreditnehmerfreundliche Beschaffenheit des Beamtendarlehens lässt sich vor allem auf seine kleine Zielgruppe zurückführen: Das Darlehen steht lediglich Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes zur Verfügung. Das liegt maßgeblich an der

hohen Bonität dieser Berufsgruppen. Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes kommen nämlich in der Regel in den Genuss von unbefristeten Arbeitsverträgen und soliden Gehältern, weshalb sie bei Kreditinstituten als äußerst zuverlässige Kunden gelten.

 

Besonders sinnvoll ist eine Umschuldung bei teuren Darlehen wie Dispo- und Immobilienkrediten. Im Rahmen dieser Kredite verlangen die Banken häufig hohe Zinsen. Zusätzlich werden bei vielen Krediten dieser Art nur sehr kurze Laufzeiten gewährt – das erhöht den finanziellen Druck, der auf die Kreditnehmer ausgeübt wird, extrem. Doch auch bei kleinen Krediten und Ratenkrediten kann die Umschuldung auf das Beamtendarlehen mit Einsparungen verbunden sein. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Kredite mit ungünstigen Konditionen einhergehen.

Das Beamtendarlehen

Das Beamtendarlehen besticht also durch lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren sowie sehr niedrige Zinsen und ist an eine Renten- oder Kapitalversicherung gekoppelt. Die genaue Summe des Darlehens hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand der Kreditnehmer. Die Darlehenssumme steht den Beamten komplett dann zur freien Verfügung: Sie müssen bei einer Aufnahme eines Beamtendarlehens nicht im Vorhinein angeben, wofür sie das geliehene Geld ausgeben möchten. Damit ist das Beamtendarlehen im Vergleich mit „normalen Ratenkrediten“ viel flexibler und verschafft den Kreditnehmern einen größeren Spielraum bezüglich ihrer Anschaffungen.

 

Besonders sinnvoll ist eine Umschuldung bei teuren Darlehen wie Dispo- und Immobilienkrediten. Im Rahmen dieser Kredite verlangen die Banken häufig hohe Zinsen. Zusätzlich werden bei vielen Krediten dieser Art nur sehr kurze Laufzeiten gewährt – das erhöht den finanziellen Druck, der auf die Kreditnehmer ausgeübt wird, extrem. Doch auch bei kleinen Krediten und Ratenkrediten kann die Umschuldung auf das Beamtendarlehen mit Einsparungen verbunden sein. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Kredite mit ungünstigen Konditionen einhergehen.

Ein Fallbeispiel

Grundsätzlich gilt also: Ein Gespräch mit dem Fachmann, bei dem eine Umschuldung eines laufenden Kredites auf das Beamtendarlehen thematisiert wird, macht immer Sinn. Der Experte kann die Merkmale der verschiedenen Kredite vergleichen und so die exakte Höhe Ihres Einsparpotential ermitteln. Um unseren Kunden die Konditionen des Darlehens exemplarisch näherzubringen, verwenden wir gern folgendes Beispiel: Bei einem Nettokreditbetrag von 20.000 Euro und einer Laufzeit von zehn Jahren beträgt der gebundene Sollzinssatz 3,92 % p.a. und der effektive Jahreszins 3,99 % p.a. Es wird keine Provision und kein Bearbeitungsentgeld fällig. Zu zahlen sind 120 monatliche Raten zu je 202 Euro. Der Gesamtbetrag beträgt demnach 24.240 Euro.

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Der Beamtenstatus: Die drei Phasen des Beamtenverhältnisses

Deutsche Beamte stehen in einem besonderen Verhältnis zum Staat: Sie wurden von ihren Dienstherren in ein öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis berufen, das mit speziellen Rechten und Pflichten verbunden ist. Dabei durchlaufen die Beamten verschiedene Phasen des Beamtenstatus, die jeweils mit starken Auswirkungen auf das Beamtenrecht verbunden sind. Das Beamtenverhältnis kann grundsätzlich auf Widerruf, auf Probe und auf Lebenszeit begründet werden.

Beamter auf Widerruf

Im Beamtenrecht werden Personen, die sich innerhalb einer Beamtenlaufbahn noch in der Ausbildung befinden, „Beamtenanwärter“ genannt. Dabei kann es sich um eine Ausbildung zum einfachen, mittleren, gehobenen oder höheren Dienst handeln. Während dieser Ausbildung sind die Beamtenanwärter damit „Beamte auf Widerruf“. Für die Ausbildungen und Prüfungen der Anwärter gelten spezielle Verordnungen und damit nicht das Berufsbildungsgesetz oder die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes. Ein Beamtenanwärter erhält Bezüge, die sich nach dem angestrebten Eingangsamt richten und hat einen Anspruch auf Beihilfe. Als Beihilfe wird das eigenständige Krankenversicherungssystem der Beamten bezeichnet.

Ein Beamter auf Widerruf kann im Grunde jederzeit entlassen werden – eine willkürliche Entlassung verbietet sich allerdings von selbst. Meistens endet die Laufbahn eines Beamten auf Widerruf mit dem endgültigen Bestehen oder Nichtbestehen der Abschlussprüfung oder nach der Mindestausbildungs- bzw. Studienzeit.

Beamter auf Probe

Wer den Vorbereitungsdienst für die entsprechende Beamtenlaufbahn mit Erfolg abgeschlossen hat und zur späteren Verwendung als Beamter auf Lebenszeit vorgesehen ist, wird zum Beamten auf Probe ernannt. Die Länge dieser Probezeit ist abhängig von der angestrebten Laufbahngruppe, sie beträgt jedoch mindestens sechs Monate und höchstens fünf Jahre. Danach muss das Beamtenverhältnis auf Probe zu einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit umgewandelt werden, wenn die beamtenrechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. In der Probezeit sollen die Beamten von ihren Vorgesetzten auf ihre Eignung, Befähigung und fachliche Leistung im Hinblick auf die Verbeamtung auf Lebenszeit geprüft werden.

Beamter auf Lebenszeit

Den Status „Beamter auf Lebenszeit“ wird den Beamten verliehen, die ihre Probezeit erfolgreich beendet haben. Die Umwandlung des Beamtenverhältnisses erfolgt durch die Aushändigung einer Ernennungsurkunde, die dem Beamten von seinem Dienstvorgesetzten überreicht wird. Diese Urkunde muss die Worte „unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit“ enthalten.

Bis zum 31. März 2009 mussten die Beamten das 27. Lebensjahr erreicht haben, um zum Beamten auf Lebenszeit ernannt werden zu können. Mittlerweile gibt es diese Mindestaltersgrenze nicht mehr. Jedoch besteht weiterhin eine Höchstaltersgrenze für die Ernennung eines Beamten auf Lebenszeit: Meistens handelt es sich dabei um die Vollendung des 45. Lebensjahres. Für Schwerbehinderte, bestimmte Laufbahnen, Laufbahnengruppen oder Ämter können Ausnahmeregelungen vorgenommen werden.

Wenn eine Person zu einem Beamten auf Lebenszeit ernannt wird, endet dieses Beamtenverhältnis in der Regel erst mit dem Tod des Beamten. Das bedeutet: Auch wenn ein Beamter in den Ruhestand versetzt wird, endet nur das aktive Beamtenverhältnis. Er behält seine bisherigen Rechte wie beispielsweise den Anspruch auf Bezüge und Beihilfe und muss sich an die vereinbarten Pflichten halten. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die zu einer vorzeitigen Entlassung aus dem Beamtenverhältnis führen können: Zum Beispiel die Entlassung durch Verwaltungsakt, den Verlust der Beamtenrechte oder die Entfernung aus dem Dienst wegen einer schwerwiegenden Verfehlung. Letztere wird auch als Disziplinarverfahren bezeichnet.

Das Beamtendarlehen

Das Beamtendarlehen ist ursprünglich für alle Beamten gedacht: Für Bundes-, Landes- und Kommunalbeamte und juristische Personen des öffentlichen Rechts. Beamte, die sich noch in ihrer Probezeit befinden, aber älter als 25 Jahre sind, können das Beamtendarlehen ebenfalls in Anspruch nehmen. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Darlehens besteht ebenfalls für die Angestellten des Öffentlichen Dienstes. All diese Personengruppen qualifizieren sich für das Beamtendarlehen durch ihre besonders sicheren und gut bezahlten Jobs, die den Kreditgebern eine Art Garantie für die finanzielle Liquidität der Kreditnehmer geben.

Die hohe Bonität der Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes ermöglicht außerdem die besonders langen Laufzeiten des Beamtendarlehens: Sie betragen häufig bis zu 12 Jahre. Dadurch sind die monatlich anfallenden Belastungen sehr gering und lassen sich problemlos vom Kreditnehmer stemmen. Ein weiterer Pluspunkt: Während der gesamten Laufzeit herrscht in der Regel eine Zinsbindungsfrist, die dafür sorgt, dass der anfangs gewährte, meist sehr niedrige Zinssatz auch im letzten Jahr der Abbezahlung gilt. Auf diese Weise wird dem Kreditnehmer garantiert, dass der Zinssatz sich nicht plötzlich erhöht und das Darlehen zu einer gravierenderen finanziellen Belastung wird, als zuerst angenommen.

Ein Beamtendarlehen ist an eine Kapitallebens- bzw. Rentenversicherung gekoppelt, in die dann monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird. Die Zinsen gehen wiederum an die Bank. Wenn die Laufzeit des Darlehens dann einmal abgelaufen ist, wird das in der Versicherung angesparte Kapital, das der Darlehenssumme entspricht, im Rahmen einer Einmalzahlung getilgt. Damit eine Tilgung nach Ablauf der Laufzeit problemlos möglich ist, werden die Darlehenssumme und das in der Versicherung angesparte Kapital genau aufeinander abgestimmt. Falls ein Restbetrag übrigbleibt, steht dieser dem Kreditnehmer zur freien Verfügung.

Das Beamtendarlehen eignet sich also perfekt für größere Investitionen wie die Anschaffung eines Autos oder einer Immobilie. Aber auch kleinere Ausgaben lassen sich dank der guten Konditionen des Darlehens leicht stemmen. Außerdem greifen viele Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes auf das Beamtendarlehen zurück, um es für eine Umschuldung zu nutzen. Konkret wird dabei ein teurer Kredit mit dem Beamtendarlehen abbezahlt – das macht Sinn, weil die Zinssätze bei dem Beamtendarlehen viel niedriger sind als bei herkömmlichen Krediten.

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Zinsen: Woher stammen sie, welchen Zweck haben sie und wodurch wird eigentlich die Höhe eines Zinssatzes bestimmt?

Zinsen sind stets in aller Munde – sei es im Gespräch über den Leitzins, im wirtschaftspolitischen Teil der Lieblingszeitung oder in der Diskussion über günstige Kredite. Doch so richtig viel Wissen hat kaum jemand, was diese allgegenwärtige Thematik betrifft.

Der Definition nach wird als Zins ein Geldbetrag bezeichnet, mit dem ein Schuldner für geliehenes Kapital bezahlt – der Zins ist also quasi der Preis des Geldes. Seine Höhe wird in Prozent gemessen und als Zinssatz bezeichnet. Der Zinssatz bezieht sich dabei immer auf einen festgelegten Zeitraum, er wird normalerweise für ein Jahr angegeben.
Zinsen spielen immer dann eine zentrale Rolle, wenn im öffentlichen Raum Geld geliehen oder verliehen wird – egal, ob bei Tagesgeldkonten, herkömmlichen Krediten oder Bausparverträgen.

Die Geschichte der Zinsen

Das Zinsprinzip besteht im Grunde schon seit Tausenden von Jahren. Die Geschichte der Zinsen begann sogar noch vor der Entstehung des Geldes: Wenn ein Bauer beispielsweise Getreide verlieh, verlangte er häufig einen Aufschlag von bis zu 50 Prozent in Form eines Naturalzinses. Dieser Aufschlag diente als Ausgleich für den Ertragsausfall des Bauern, da er das an den Schuldner verliehen Saatgut natürlich nicht mehr selbst anbauen konnte. Diesem Prinzip folgt auch der heutige Geldzins noch.

Mittlerweile gibt es einige Theorien und Hypothesen, die sich mit dem Sinn und Zweck beschäftigen. Der Wiener Ökonom Eugen von Böhm-Bawerk fasste das Schuldverhältnis als einen Tausch zwischen den Gegenwartsgütern des Verleihers und Zukunftsgütern des Schuldners auf: Der Eine schiebt seinen Konsum in die Zukunft, während der Andere ihn in die Gegenwart verlagert. Eine Investition von Kapital bedeutet also auch immer den Verzicht auf Konsum, was dann die Existenz eines Zinssatzes legitimiert.

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank

Auf dem deutschen Finanzmarkt spielt der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) eine besonders große Rolle. Um eine Inflation und zu starke Preisschwankungen im Finanzsystem der EU-Länder zu verhindern, legt die EZB in regelmäßigen Abständen drei verschiedene Leitzinsen fest: den Einlagezinssatz, den Hautrefinanzierungssatz und den Spitzenfinanzierungssatz. Sie sollen dabei helfen, eine solide Preisstabilität zu schaffen. Da sich die Banken in der Euro-Region bei der EZB Geld leihen, um Kredite vergeben zu können, beeinflusst der Leitzins nicht nur die Höhe der Kreditzinsen, sondern auch die Höhe der Zinsen auf Tagesgeld-, Festgeld- oder Sparkonten.

Neben dem Leitzins der Europäischen Zentralbank beeinflussen jedoch auch andere Faktoren die Höhe des Zinssatzes, den ein Kreditnehmer an das jeweilige Kreditinstitut zahlen muss. Zunächst wird der Zinssatz natürlich von der Angebots- und Nachfragesituation auf dem Finanzmarkt bestimmt: Wenn beispielsweise viele Unternehmen Investitionen tätigen wollen und deshalb Kredite aufnehmen müssen, steigt das Zinsniveau. Umgekehrt sinkt der Zins, wenn nur eine geringe Anzahl an Krediten nachgefragt wird.
Des Weiteren beeinflusst die Risikobewertung des Schuldners die Höhe des Zinssatzes und die Darlehenssumme maßgeblich. Hier lautet das Schlüsselwort „Bonität“: Je sicherer der Job und damit auch die Einkommenssituation eines potentiellen Kreditnehmers, desto höher die Bonität. Außerdem überprüft das Kreditinstitut die Zahlungsmoral der Person, die um einen Kredit bittet. Dazu wird in der Regel in die Schufa eingesehen. Diese enthält sämtliche Informationen über bereits laufende Kredite und Verträge (z. B. Handyverträge), ausgegebene Kreditkarten sowie über abweichendes Zahlungsverhalten bzw. den Missbrauch von Konten und Kreditkarten.

Der Zinssatz des Beamtendarlehens

Jedoch gibt es auch einige wenige Finanzierungsmöglichkeiten, bei denen diese Faktoren kaum eine Rolle spielen. Eine davon ist das Beamtendarlehen: Dieses Darlehen gehört zu den günstigsten Krediten auf dem Finanzmarkt. Da es jedoch nur den Beamten sowie den Angestellten des Öffentlichen Diensts zur Verfügung steht, ist es nur mit sehr niedrigen Zinsen verbunden. Während der gesamten Laufzeit herrscht in der Regel eine Zinsbindungsfrist, die dafür sorgt, dass der anfangs gewährte Zinssatz auch im letzten Jahr der Abbezahlung gilt. Auf diese Weise wird dem Kreditnehmer garantiert, dass der Zinssatz sich nicht plötzlich erhöht und das Darlehen zu einer gravierenderen finanziellen Belastung wird, als zuerst angenommen.

Zusätzlich besticht das Beamtendarlehen mit sehr langen Laufzeiten von bis zu 12 Jahren. Die genaue Darlehenssumme hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand des Kreditnehmers. Das Beamtendarlehen ist an eine Renten- oder Kapitalversicherung gekoppelt, in die dann monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird. Die Zinsen gehen wiederum an die Bank. Wenn die Laufzeit des Darlehens dann einmal abgelaufen ist, wird das in der Versicherung angesparte Kapital, das der Darlehenssumme entspricht, im Rahmen einer Einmalzahlung getilgt. Damit eine Tilgung nach Ablauf der Laufzeit problemlos möglich ist, werden die Darlehenssumme und das in der Versicherung angesparte Kapital genau aufeinander abgestimmt. Falls ein Restbetrag übrigbleibt, steht dieser dem Kreditnehmer zur freien Verfügung.

Die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes kommen in den Genuss dieses Darlehens, ohne dem Kreditgeber Informationen über ihre Job- bzw. Einkommenssituation mitteilen oder ihm Einsicht in ihre Schufa gewähren zu müssen. Im Grunde ist es allerdings trotzdem ihre Bonität, die ihnen die Inanspruchnahme des Beamtendarlehens zuspricht: Die sogenannten „Staatsdiener“ zeichnen in beruflicher Hinsicht vor allem dadurch aus, dass sie quasi unkündbar sind und im Regelfall ein recht hohes Gehalt beziehen. Diese Eigenschaften machen die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes für Kreditgeber sehr attraktiv, da sie stellvertretend für eine sehr hohe Kreditwürdigkeit stehen.

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Die wichtigsten Informationen über das Beamtendarlehen

Das Beamtendarlehen gehört zu den beliebtesten Finanzierungsmöglichkeiten des gesamten Marktes. Das liegt vor allen Dingen an den vorteilhaften Konditionen, die das speziell auf Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes abgestimmte Darlehen mit sich bringt: hohe Darlehenssummen, niedrige Zinssätze und lange Laufzeiten von bis zu 12 Jahren. Damit unterscheidet sich das Beamtendarlehen in vielen Punkten maßgeblich von herkömmlichen Krediten. Um Sie näher über das Beamtendarlehen zu informieren, klären wir in diesem Artikel einige wichtige Fragen, die Ihnen bei der Entscheidung bezüglich einer Finanzierungsmöglichkeit behilflich sein könnten.

Wer kann ein Beamtendarlehen in Anspruch nehmen?

Der Name verrät es schon: Das Darlehen ist ursprünglich für alle Beamten gedacht – egal, ob Bundes-, Landes- oder Kommunalbeamter oder eben auch juristische Person des öffentlichen Rechts. Beamte, die sich noch in ihrer Probezeit befinden, aber älter als 25 Jahre sind, können das Beamtendarlehen ebenfalls in Anspruch nehmen. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Darlehens besteht ebenfalls für die Angestellten des Öffentlichen Dienstes. All diese Personengruppen qualifizieren sich für das Beamtendarlehen durch ihre besonders sicheren und gut bezahlten Jobs, die den Kreditgebern eine Art Garantie für die finanzielle Liquidität der Kreditnehmer geben.

Wie gestaltet sich die Laufzeit des Beamtendarlehens?

Dank der hohen Bonität seiner Zielgruppe bietet das Beamtendarlehen besonders lange Laufzeiten von bis zu 12 Jahren. Dadurch sind die monatlich anfallenden Belastungen sehr gering und lassen sich problemlos vom Kreditnehmer stemmen. Ein weiterer Pluspunkt: Während der gesamten Laufzeit herrscht in der Regel eine Zinsbindungsfrist, die dafür sorgt, dass der anfangs gewährte Zinssatz auch im letzten Jahr der Abbezahlung gilt. Auf diese Weise wird dem Kreditnehmer garantiert, dass der Zinssatz sich nicht plötzlich erhöht und das Darlehen zu einer gravierenderen finanziellen Belastung wird, als zuerst angenommen.

Wie hoch sind die Zinsen beim Beamtendarlehen?

Das Beamtendarlehen gehört zu den günstigsten Krediten auf dem Finanzmarkt. Da das Darlehen nur den Beamten sowie den Angestellten des Öffentlichen Diensts zur Verfügung steht, ist es nur mit sehr niedrigen Zinsen verbunden. Wie bereits erwähnt, bleibt der anfängliche Zinssatz die gesamte Laufzeit über bestehen und bietet somit noch eine Extraportion an finanzieller Sicherheit. Diese angenehmen Konditionen sind vor allem auf die soliden Gehälter und sicheren Arbeitsverträge der Zielgruppe zurückzuführen.

Wie funktioniert das Beamtendarlehen?

Ein Beamtendarlehen ist an eine Kapitallebens- bzw. Rentenversicherung gekoppelt, in die dann monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird. Die Zinsen gehen wiederum an die Bank. Wenn die Laufzeit des Darlehens dann einmal abgelaufen ist, wird das in der Versicherung angesparte Kapital, das der Darlehenssumme entspricht, im Rahmen einer Einmalzahlung getilgt. Damit eine Tilgung nach Ablauf der Laufzeit problemlos möglich ist, werden die Darlehenssumme und das in der Versicherung angesparte Kapital genau aufeinander abgestimmt. Falls ein Restbetrag übrigbleibt, steht dieser dem Kreditnehmer zur freien Verfügung.

Für welche Anschaffungen eignet sich das Beamtendarlehen?

Ob ein neues Auto, die Einrichtung der neuen Wohnung oder auch ein langersehnter Urlaub - das Beamtendarlehen vereinfacht die Finanzierung verschiedenster Anschaffungen. Zusätzlich eignet sich dieser spezielle Kredit jedoch auch für die Überbrückung eines finanziellen Engpasses oder sogar für eine Umschuldung. Bei einer solchen Umschuldung wird für die Tilgung eines Kredits mit weniger guten Konditionen ein Darlehen mit guten Konditionen aufgenommen – wie zum Beispiel das Beamtendarlehen mit seinen langen Laufzeiten und niedrigen Zinssätzen.

Warum eignet sich das Beamtendarlehen so gut für eine Umschuldung?

Dass Haushalte große Investitionen durch einen Kredit oder ein Darlehen finanzieren, ist mittlerweile Gang und Gäbe. Doch dabei tappt so manch ein Verbraucher schnell in die Schuldenfalle: Hohe Zinssätze, eine zu geringe Laufzeit und eine niedrige Transparenz sorgen häufig dafür, dass die monatliche finanzielle Belastung sich als viel höher erweist als beim Kreditabschluss erwartet. Bei dem extra für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes zugeschnittenen Darlehen ist so eine Situation dank hoher Laufzeiten, niedriger Zinssätze und einer hohen möglichen Darlehenssumme unmöglich. Deshalb ist es häufig sehr sinnvoll, laufende Kredite mit schlechten Konditionen mit dem Beamtendarlehen abzubezahlen, um so eine Menge Geld zu sparen.

Wie funktioniert das Beamtendarlehen?

Ein Beamtendarlehen ist an eine Kapitallebens- bzw. Rentenversicherung gekoppelt, in die dann monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird. Die Zinsen gehen wiederum an die Bank. Wenn die Laufzeit des Darlehens dann einmal abgelaufen ist, wird das in der Versicherung angesparte Kapital, das der Darlehenssumme entspricht, im Rahmen einer Einmalzahlung getilgt. Damit eine Tilgung nach Ablauf der Laufzeit problemlos möglich ist, werden die Darlehenssumme und das in der Versicherung angesparte Kapital genau aufeinander abgestimmt. Falls ein Restbetrag übrigbleibt, steht dieser dem Kreditnehmer zur freien Verfügung.

Ein Fallbeispiel

Mit der Antragstellung des Kredits bei der Bank werden die gewünschte Kreditsumme und die Laufzeit angegeben. Doch wie genau berechnen sich Laufzeit und Höhe eines Beamtendarlehens? Ein Fallbeispiel kann die Rechnung mit realen Zahlen verdeutlichen. Bei einer Kreditsumme von 30.000 Euro mit einer Laufzeit von 12 Jahren beträgt der gebundene Sollzinssatz 4,19 % p.a. und der effektive Jahreszins 4,75 % p.a. Zu zahlen wären unter diesen Bedingungen 144 monatliche Raten zu je 311,41 €. Der Gesamtbetrag beläuft sich also auf 44.843,04 €.

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