News zum Beamtendarlehen der Nürnberger

Eine große Gewerkschaft, das Sabbatjahr und das Beamtendarlehen: die Vorzüge des Beamtendaseins

In Deutschland sind mittlerweile 4,6 Millionen Menschen im Öffentlichen Dienst beschäftigt; davon sind fast 1,9 Millionen verbeamtet. Wie in allen anderen Sektoren gibt es auch in diesem Berufsfeld einige Gewerkschaften, in denen sich die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes vereinigen und ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen vertreten können. Der Dachverband der Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes und des privaten Dienstleistungssektors ist der „DBB Beamtenbund und Tarifunion“.

Der DBB ist mit seinen 43 Mitgliedschaftsgewerkschaften und über 1,3 Millionen Mitglieder der zweitgrößte gewerkschaftliche Dachverband Deutschland – direkt nach dem DGB, dem deutschen Gewerkschaftsbund. Der Beamtenbund ist in 16 Landesverbände untergliedert und umfasst einen Jugendverband, der sich „DBB Jugend“ nennt. Dort treffen über 190.000 junge Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes aufeinander.

Die Einzelgewerkschaften des DBBs

Um sich für alle Menschen, die im Öffentlichen Dienst tätig sind, ausreichend einsetzen zu können, gibt es unter dem Dach des DBBs für alle Bereiche dieses Sektors Einzelgewerkschaften und Verbände, die die Interessen der Beamten und Angestellten individuell vertreten – beispielsweise in Sachen Löhne, Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten. Die DBB-Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern ist der Verband „Bildung und Erziehung“ in Berlin. In diesem Verband organisieren sich Lehrer und Lehrerinnen aller Schultypen sowie Erzieherinnen und Erzieher. Das erklärte Ziel des Verbandes für Bildung und Erziehung ist die Gerechtigkeit durch Bildung: Um dieses Ziel zu erreichen, soll der Lehrerberuf in der Gesellschaft gestärkt, eine Anerkennung der Gleichwertigkeit der Lehrämter bewirkt und eine gleiche Bezahlung aller Pädagogen unabhängig von der Schulart angestrebt werden. Der VBE, wie diese Fachgewerkschaft auch genannt wird, hat circa 164.000 Mitglieder. Andere Bereiche des DBBs, zu denen sich die Einzelgewerkschaften zuordnen, sind beispielsweise die Allgemeine Verwaltung, Sicherheit, Justiz, Finanzen, Umwelt, Verkehr und Technik.

Der öffentliche Dienst: Stress gehört zum Alltag

Die Einzelgewerkschaften des DBBs setzen sich also für die Interessen und Anliegen der Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes ein. Das ist unter anderem notwendig, da diese Berufsgruppen häufig einem besonderen Druck und hohen Ansprüchen ausgesetzt sind. Vor allem Kommunalbeamte erleiden oft aufgrund von Unterbesetzungen in den Ämtern viel Stress in ihrem Arbeitsalltag. Viele Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes klagen außerdem über eine mangelnde Anerkennung: Sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im direkten Kundenkontakt werde ihre Arbeit häufig nicht respektiert. Hinzu kommt, dass Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes bei Problemen niemals ihren direkten Arbeitgeber – nämlich den Staat – ansprechen können, sondern sich stets „nur“ einem Vorgesetzten anvertrauen können.

Finanzielle Vorzüge des Beamtendaseins

Das Beamtendasein bzw. der Beruf des Angestellten des Öffentlichen Dienstes ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden – aber auch mit einigen Vorteilen. Neben einer großen und gut organisierten Gewerkschaft in Form des DBBs bringt eine Karriere im Öffentlichen Dienst ein paar finanzielle Vorzüge mit sich, die schon so manchen Schüler und Studenten von einem Einstieg in diesen Sektor überzeugt haben. Darunter fallen beispielsweise die soliden Löhne der sogenannten Staatsdiener sowie die zuverlässige Absicherung im Krankheitsfall und im Alter.

Besonders attraktiv ist für die meisten Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes auch die Möglichkeit eines Sabbatjahres. Das Sabbatjahr räumt den Arbeitnehmern eine berufliche Auszeit von drei bis zwölf Monaten ein, in der sie sich der Weiterbildung oder dem sozialen Engagement widmen, aber auch einfach mal entspannen können. Um im Zeitraum dieser Auszeit weiterhin Gehalt zu beziehen, arbeiten die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes bis zu zehn Jahre im Voraus für einen gekürzten Lohn, der dann in derselben Höhe auch im Sabbatjahr ausgezahlt wird. Während dem Öffentlichen Sektor ansonsten nicht selten eine gewisse Schwerfälligkeit bezüglich moderner Arbeitsmodelle nachgesagt wird, hält er in diesem Punkt eine Art Vorbildfunktion inne: In allen 16 Bundesländern gibt es klare Regelungen, wann und wie lang ein Sabbatjahr in Anspruch genommen werden darf und wer überhaupt dazu berechtigt ist. Das ist in der freien Wirtschaft noch nicht der Fall.

Das Beamtendarlehen als finanzielle Unterstützung für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes

Ein weiterer finanzieller Vorteil, in dessen Genuss lediglich die Angestellten des Öffentlichen Dienstes und die Beamten kommen können, ist das Beamtendarlehen. Das Beamtendarlehen ist eigentlich ein normaler Kredit, der jedoch mit besonders günstigen Konditionen für die Kreditnehmer aufwartet. Das Beamtendarlehen besticht mit langen Laufzeiten von bis zu 12 Jahren und sehr niedrigen Zinssätzen. Diese Konditionen werden von den Kreditinstituten mit der hohen Bonität der Zielgruppe begründet: Wie bereits beschrieben beziehen Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes nicht nur solide Gehälter, sondern sind auch im Alter und in Krankheitsfällen besonders gut abgesichert. Damit stellen sie ein enorm geringes Risiko für die Kreditgeber dar.

Das Beamtendarlehen: ein Fallbeispiel

Doch wie funktioniert das Beamtendarlehen eigentlich? Grundsätzlich ist das Beamtendarlehen genauso aufgebaut wie jeder andere Kredit. Der Kreditnehmer vereinbart mit dem Kreditinstitut die genauen Konditionen des Darlehens wie natürlich die Kreditsumme, den Zinssatz und die Laufzeit des Darlehens. Daraus ergibt sich dann der monatliche Betrag, den der Kreditnehmer dem Kreditnehmer zurückzahlen muss. Ein Fallbeispiel kann die Rechnung mit realen Zahlen verdeutlichen. Bei einer Kreditsumme von 30.000 Euro mit einer Laufzeit von 12 Jahren beträgt der gebundene Sollzinssatz 4,19 % p.a. und der effektive Jahreszins 4,75 % p.a. Zu zahlen wären unter diesen Bedingungen 144 monatliche Raten zu je 311,41 €. Der Gesamtbetrag beläuft sich damit auf 44.843,04 €.

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Trotz guter Konditionen: erheblicher Personalmangel im Öffentlichen Dienst

Bereits am Jahresanfang wurde im Zuge einer Aufstellung des DBB Beamtenbunds und Tarifunion klar: Deutschland fehlt es an Staatsdienern. Mehr als 185.000 Stellen sind unbesetzt, die größten Defizite gibt es in den Schulen und im Erziehungssektor – gerade dort, wo es aufgrund von Migration und Inklusion auf jeden Mitarbeiter ankommt.

130.000 unbesetzte Stellen im Erziehungsdienst

Konkret fehlen allein im Erziehungsdienst 130.000 Mitarbeiter. Diese Missstände stellen die entsprechenden Ämter und Institutionen vor echte Probleme. Nicht nur Kinder und Jugendliche benötigen eine gute Schulbildung, die den immer höher werdenden Ansprüchen der Arbeitgeber gerecht wird, sondern auch die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommenen Geflüchteten brauchen Sprach- und Integrationskurse. Zusätzlich hat die UN-Behindertenrechtskonvention bereits 2008 „Inklusion“ als Menschenrecht für Menschen mit Behinderungen erklärt. Das bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen sollen. In Deutschland ist Inklusion vor allem in den Schulen ein Thema: Personen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen sollen gemeinsam mit Schülern lernen, die keine Einschränkungen dieser Art haben. Diese Maßnahmen fordern allerdings häufig zusätzliches Personal – die sogenannten Inklusionshelfer, die behinderte Menschen durch den Schulalltag begleiten. Auch dort macht sich der Beamtenmangel also aktuell und zukünftig bemerkbar.

Justizvollzugsdienst – ein langweiliger Job ohne Perspektiven?

Ein weiterer Bereich des Öffentlichen Dienstes, der händeringend nach Personal sucht, ist der Justizvollzugsdienst. Das liegt nicht zuletzt am öffentlichen Image des Justizvollzugsbeamten: Aggressive Insassen, unbequeme Arbeitszeiten und geringe Aufstiegschancen sind die vorherrschenden Assoziationen mit dem Job als Gefängniswärter. Dabei wird von den Anwärtern – so heißen diejenigen, die zum Vollzugsbeamten ausgebildet werden – viel mehr als ein strenges Auftreten verlangt. Eine Fähigkeit, die einem Justizvollzugsbeamten nämlich keinesfalls fehlen sollte, ist Sensibilität: Von den Beamten wird erwartet, dass sie die Insassen durchschauen und bemerken, wenn sie durch persönliche Krisen gehen oder Angst vor der Entlassung entwickeln. Es geht bei diesem Beruf also keinesfalls nur darum, Türen auf- und wieder zuzuschließen.

Der Öffentliche Dienst: Solide Gehälter, Planungssicherheit und Altersvorsorge

In vielen Sektoren des Öffentlichen Dienstes herrscht also Personalmangel. Häufig hängt das mit den negativen und veralteten Vorstellungen der Öffentlichkeit zusammen - Jobs im Beamtenwesen gelten oft als langweilig und anspruchslos. Ein weiterer Faktor, der ebenfalls zu Mitarbeiterdefiziten führt, ist ein Faktor, der auch ganz andere Branchen betrifft: Da die sich die deutsche Konjunktur noch immer im Aufschwung befindet, lässt sich in der freien Wirtschaft häufig genauso oder sogar mehr Geld verdienen als im Öffentlichen Dienst. Während also die soliden Gehälter der Beamten vor einigen Jahren noch für viele Menschen ein Anreiz dazu waren, im Öffentlichen Dienst Fuß zu fassen, gehören die tariflichen Löhne mittlerweile auch in anderen Berufsfeldern zum Standard.

Doch wer aufgrund dieser wirtschaftlichen Entwicklung den Gedanken an eine Karriere als Beamter oder Angestellter der Öffentlichen Dienstes bereits verwirft, macht einen Fehler. Auch wenn die überdurchschnittlichen Gehälter kein Alleinstellungsmerkmal des Beamtensektors mehr sind, bringt eine Beamtenlaufbahn dennoch viele weitere Vorteile mit sich. Darunter fällt beispielsweise die Versorgungszusage, die man als Staatsdiener von seinem Dienstherrn erhält. Diese Pension liegt deutlich über dem gewöhnlichen Rentenniveau und ermöglicht eine maximale Planungssicherheit bis in hohe Alter. Außerdem sind Beamte unkündbar und müssen damit weder Wirtschaftskrisen noch die Automatisierung fürchten.

Das Beamtendarlehen als zusätzlicher Vorteil des Beamtendaseins

Ein zusätzlicher Vorzug, den das Beamtendasein mit sich bringt, ist die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Beamtendarlehens. Dieser Kredit kann nur von Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes aufgenommen werden und besticht mit extrem guten Konditionen wie langen Laufzeiten von bis zu 12 Jahren und sehr niedrigen Zinssätzen. Diese Konditionen werden von den Kreditinstituten mit der hohen Bonität der Zielgruppe begründet: Wie bereits beschrieben beziehen Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes nicht nur solide Gehälter, sondern sind auch im Alter und in Krankheitsfällen besonders gut abgesichert. Damit stellen sie ein enorm geringes Risiko für die Kreditgeber dar.

Das Beamtendarlehen: Ein Fallbeispiel

Doch wie genau funktioniert das Beamtendarlehen eigentlich? Grundsätzlich ist das Beamtendarlehen genauso aufgebaut wie jeder andere Kredit. Der Kreditnehmer vereinbart mit dem Kreditinstitut die genauen Konditionen des Darlehens wie natürlich die Kreditsumme, den Zinssatz und die Laufzeit des Darlehens. Daraus ergibt sich dann der monatliche Betrag, den der Kreditnehmer dem Kreditnehmer zurückzahlen muss. Ein Fallbeispiel kann die Rechnung mit realen Zahlen verdeutlichen. Bei einer Kreditsumme von 30.000 Euro mit einer Laufzeit von 12 Jahren beträgt der gebundene Sollzinssatz 4,19 % p.a. und der effektive Jahreszins 4,75 % p.a. Zu zahlen wären unter diesen Bedingungen 144 monatliche Raten zu je 311,41 €. Der Gesamtbetrag beläuft sich damit auf 44.843,04 €.

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Freizeitparks: ein spannendes, aber teures Vergnügen

Freizeitparks sind nicht nur ein Paradies für echte Adrenalin-Junkies, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit und ohne Kindern. Dank neuester Technologien werden die Achterbahnen immer schneller, die Freefall-Türme immer höher und die Geisterbahnen immer grusliger. Doch nicht bloß in Sachen abenteuerlicher Vielfalt sind den Vergnügungsparks keine Grenzen mehr gesetzt: Auch die Preisspanne der Eintrittspreise scheint unendlich zu sein. Aber für welche Parks lohnt es sich wirklich, das Geld auszugeben?

Die Nummer Eins aus Deutschland: der Europa-Park in Rust

Der größte Freizeitpark Deutschlands ist gleichzeitig der Zweitbeliebteste der Welt: Der Europa-Park in Rust im Südwesten Deutschlands. Der Park wurde am 12. Juli 1975 eröffnet und wartet mit vielen spannenden Attraktionen auf. Er ist in 18 Themenbereiche aufgeteilt, die mehrheitlich einem europäischen Land bzw. einer europäischen Region zugeordnet sind. Die landestypische Gestaltung der einzelnen Bereiche soll den Parkbesuchern das Gefühl vermitteln, innerhalb eines einzigen Tages ganz Europa entdecken zu können. Als eine der Hauptattraktionen gilt die Achterbahn „Silver Star“, die bis vor wenigen Jahren noch die höchste Achterbahn ganz Europas war. Besonders beliebt ist außerdem die erste Wasserachterbahn Europas, die den Namen „Poseidon“ trägt, und die mit drehbaren Gondeln bestückte „Euro-Mir“.
Die Parkeintrittspreise betragen bei einem regulärem Ticket für Kinder unter elf Jahren stolze 42,50 Euro; von einem Erwachsenen werden 49,50 Euro verlangt. Wer jedoch das volle Vergnügen inklusive einer Nacht im Erlebnishotel möchte, muss mit knapp 200 Euro pro Tag rechnen. Ein gesamtes Wochenende mit der ganzen Familie im Europapark steht einem regulären Urlaub also auch in finanzieller Hinsicht in Nichts nach.

Das Achterbahnen-Paradies: „Cedar Point“ in Ohio

Der Europa-Park Rust wurde von der „Golden Ticket Award“-Jury der US-Zeitschrift „Amusement Today“ zum besten Freizeitpark der Welt gekürt. Den zweiten Platz des Rankings belegt wider Erwarten jedoch nicht das Disneyland Paris, sondern der Freizeitpark „Cedar Point“ in Ohio. Der Park konnte besonders mit seinem Dive Coaster „Valravn“ punkten: Die Achterbahn mit besonders breiten Wagen und einer fast vertikalen Abfahrt hält den Rekord als höchster, schnellster und längster Dive Coaster der Welt. Außerdem besitzt der Park die Rekordbahn „Millenium Force“, die als eine der wenigen Achterbahnen eine schwindelerregende Höhe von 95 Metern aufweist. Ein weiteres Highlight des Parks ist der „Top Thrill Dragster“ – die zweithöchste und drittschnellste Achterbahn der Welt. Die offiziellen Eintrittspreise liegen bei 45,99$ für die Tageskarte bzw. 75,99$ für die Zweitageskarte. Die Abendkarte (ab 16 bzw. 17 Uhr) kostet 29,99$. Dazu kommen natürlich noch die Flüge nach Nordamerika sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Am meisten Sinn macht es daher, den Besuch der „Hauptstadt der Achterbahnen“ mit einer Rundreise zu verbinden – dann kommen nicht nur Achterbahn-Fans, sondern auch Reiseliebhaber auf ihre Kosten.

Im Disneyland Paris werden Kindheitsträume wahr

Und dann gibt es natürlich noch das Disneyland Paris – ein Komplex aus den zwei Themenparks „Disneyland Park“ und „Walt Disney Studios Park“, dem Unterhaltungsbereich „Disney Village“, der Golfanlage „Golf Disneyland“, mehreren Hotels und einigen Wohn- und Geschäftsvierteln. Die beiden Themenparks gehören mit 9,9 und 4,3 Millionen Besuchern zu den fünf meistbesuchten Vergnügungsparks Europas; „Disneyland Park“ ist sogar der besucherstärkste Park des Kontinents. Einige Kilometer außerhalb der französischen Hauptstadt gehen also Kindheitsträume in Erfüllung: Auf den Spuren von Mickey Mouse, Donald Duck und Co. erfahren die Parkbesucher die berühmt-berüchtigte Disney-Magie und kommen so ihren Idolen ein Stückchen näher. Wer jetzt denkt, das Disneyland sei nur für Kinder geeignet, liegt jedoch falsch: Dank schneller und hoher Fahrgeschäfte in Disney-Optik kommen dort auch Erwachsene voll auf ihre Kosten. Apropos Kosten – der Eintritt ins Disneyland liegt bei mindestens 48,00 Euro pro Tag. Dazu kommen dann natürlich noch Übernachtungs-, Verpflegungs- und Fahrtkosten.

Das Beamtendarlehen: Finanzierung von Reisen aller Art

Der Besuch eines Freizeitparks ist also mit einem Kostenaufwand verbunden, der nicht unterschätzt werden sollte. Besonders, wenn sich der angestrebte Park in einem anderen Land oder sogar auf einem anderen Kontinent befindet, kann ein Wochenende im Vergnügungspark schon mal die Kosten eines „normalen“ Urlaubs übersteigen. Wer jedoch trotz der hohen Kosten nicht auf den Spaß verzichten möchte, kann die Aufnahme eines Beamtendarlehens in Erwägung ziehen – vorausgesetzt natürlich, Sie gehören zur Zielgruppe des speziell auf Beamte und Angestellte des Öffentliches Dienstes zugeschnittenen Darlehens. Diese Berufsgruppen kommen aufgrund ihrer soliden Gehälter und sicheren Arbeitsverträge in den Genuss besonders vorteilhafter Kreditkonditionen: Das Beamtendarlehen punktet nämlich mit niedrigen Zinssätzen und langen Laufzeiten von bis zu zwölf Jahren. Damit eignet sich das Darlehen sowohl für kleinere finanzielle Investitionen wie Reisen oder Elektrogeräte, aber auch für große Ausgaben wie beispielsweise einen Immobilienkauf.

Eine Beispielrechnung

Grundsätzlich ist das Beamtendarlehen genauso aufgebaut wie jeder andere Kredit. Der Kreditnehmer vereinbart mit dem Kreditinstitut die genauen Konditionen des Darlehens wie natürlich die Kreditsumme, den Zinssatz und die Laufzeit des Darlehens. Daraus ergibt sich dann der monatliche Betrag, den der Kreditnehmer dem Kreditnehmer zurückzahlen muss. Ein Fallbeispiel kann die Rechnung mit realen Zahlen verdeutlichen. Bei einer Kreditsumme von 30.000 Euro mit einer Laufzeit von 12 Jahren beträgt der gebundene Sollzinssatz 4,19 % p.a. und der effektive Jahreszins 4,75 % p.a. Zu zahlen wären unter diesen Bedingungen 144 monatliche Raten zu je 311,41€. Der Gesamtbetrag beläuft sich damit auf 44.843,04€.

Die Aufnahme eines Kredites ist in Deutschland mittlerweile Gang und Gäbe. Laut dem Statistik-Portal statista wurden im Jahr 2016 fast 7,7 Millionen Kreditverträge abgeschlossen, zehn Jahre zuvor waren es noch eine Millionen Kredite weniger. Doch wer bei der Wahl des passenden Kredits nicht ganz genau aufpasst, kann schnell mal in die Schuldenfalle tappen. Beim Beamtendarlehen müssen Sie sich darum keine Sorgen machen: Dieses Darlehen besticht mit einem beständigen, niedrigen Zinssatz und langen Laufzeiten. So können mit einer angenehmen Leichtigkeit finanzielle Engpässe überwunden oder hochpreisige Investitionen getätigt werden.

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Weihnachtsgeld für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes

Wer bekommt Weihnachtsgeld?

Rund 55% und damit über die Hälfte aller Beschäftigten dürfen sich am Ende des Jahres über Weihnachtsgeld freuen – das zeigt jetzt eine Analyse der Hans-Böckler-Stiftung. Beim Weihnachtsgeld handelt es sich um eine Sonderzahlung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer. Ob und in welcher Höhe man Weihnachtsgeld bekommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Zum Beispiel von der jeweiligen Region, in der der Beschäftigte arbeitet und vom Geschlecht des Arbeitnehmers. In den alten Bundesländern bekommen 58% aller Arbeitnehmer Weihnachtsgeld, in den alten Bundesländern sind es gerade einmal 39%. Erhebliche Unterschiede gibt es außerdem beim Geschlecht: Nur 51% der Frauen, aber 57% der Männer kommen in den Genuss einer Weihnachtsgeldzahlung.

Grundsätzlich beruht der Anspruch auf Weihnachtsgeld jedoch auf folgenden Aspekten: Dem Tarifvertrag, der Betriebsvereinbarung und dem Arbeitsvertrag. Außerdem ist ein Arbeitgeber zur Zahlung verpflichtet, wenn er mindestens drei Jahre lang regelmäßig ein Weihnachtsgeld ohne den Vorbehalt der Freiwilligkeit ausgezahlt hat. In diesem Fall entsteht nämlich ein Rechtsanspruch für den Arbeitnehmer, der dann wiederum als ungeschriebener Bestandteil des Arbeitsvertrags angesehen werden muss.

Weihnachtsgeld im Beamtensektor

Doch wie steht es eigentlich um das Weihnachtsgeld der Beamten? Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes erhalten ebenfalls eine Sonderzahlung, die einst als Weihnachtsgeld bezeichnet wurde. Diese Sonderzahlung kann auf zwei verschiedene Arten geregelt werden: Entweder bekommen die Arbeitnehmer sie in Form einer Einmalzahlung am Ende des Jahres oder es wird eine zusätzliche monatliche Leistung zum eigentlichen Gehalt addiert.

Zuletzt war die Thematik rund um das Weihnachtsgeld für Beamte aus einem besonderen Grund in aller Munde: Nachdem vor elf Jahren das Weihnachtsgeld vieler Beamter in Schleswig-Holstein im Zuge massiver Sparmaßnahmen des Landes gestrichen oder zumindest gekürzt wurde, kam es nun zur Verhandlung im Verwaltungsgericht. Dort standen acht Musterklagen von Beamten unterschiedlicher Besoldungsgruppen im Fokus. Nun wurde entschieden: Zumindest das Gehalt der unteren Lohngruppe A7 muss nachgebessert werden, da der Abstand zur Grundsicherung bei Alleinverdienern mit Kindern zu gering ist. Sechs weitere Klagen wurden abgewiesen, eine Berufung ist allerdings noch möglich.

Ein Weihnachtsgeld in Form eines „13. Gehaltes“ am Ende eines jeden Jahres ist im Beamtensektor also keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes mittlerweile in fast jedem Bundesland auf irgendeine Art und Weise eine Weihnachtsgeldzahlung erhalten, profitieren sie nicht immer von einem der größten Vorteile des regulären Weihnachtsgeldes: Dem erweiterten Budget kurz vor der Zeit, in der eine Menge Ausgaben anfallen. Besonders in größeren Familien mit Kindern dient das Weihnachtsgeld nämlich oft ausschließlich der Finanzierung der Weihnachtsgeschenke. Wer als Beamter oder Angestellter des Öffentlichen Dienstes zwar jeden Monat einen kleinen Gehaltszuschlag bekommt, diesen jedoch nicht konsequent spart, steht also vielleicht am Ende des Jahres vor einem echten Problem.

Das Beamtendarlehen: Finanzspritze in der Weihnachtszeit

Aber zum Glück hat der Beamtenstatus auch einige wichtige Vorzüge. Einer davon ist die Möglichkeit der Aufnahme eines Beamtendarlehens. Das Beamtendarlehen ist im Grunde ein gewöhnlicher Ratenkredit, der jedoch nur einer limitierten Zielgruppe - den Beamten und den Angestellten des Öffentlichen Dienstes – zur Verfügung steht. Die Kreditnehmer leihen sich also für eine bestimmte, vorab vereinbarte Laufzeit eine Geldsumme, die sie dann in monatlichen Raten an das Kreditinstitut zurückzahlen. Dabei macht es Sinn, sich vor dem Abschluss des Darlehens von einem Finanzexperten des Kreditinstituts bezüglich der Konditionen des Darlehens beraten zu lassen: In diesem Gespräch wird auf Basis der finanziellen und beruflichen Gegebenheiten des Kreditnehmers beispielsweise besprochen, wie hoch die Kreditsumme maximal sein sollte und welche Laufzeit sich am besten eignet, um das geliehene Geld wieder zurückzuzahlen.

Niedrige Zinssätze und lange Laufzeiten dank hoher Bonität der Beamten

Die wichtigsten Vorteile des Beamtendarlehens sind die günstigen Kreditkonditionen. Da den Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes dank ihren sicheren Beschäftigungsverhältnissen und soliden Gehältern von den Kreditinstituten eine besonders hohe Bonität zugesprochen wird, kann das Beamtendarlehen mit großzügigen Laufzeiten von bis zu 12 Jahren und niedrigen Zinssätzen überzeugen. Diese vorteilhaften Rahmenbedingungen führen, vor allem verglichen mit herkömmlichen Krediten, zu einem viel geringeren finanziellen Druck für die Kreditnehmer. Die langen Laufzeiten und geringen Zinssätze sorgen dafür, dass die monatlich zu zahlenden Raten wesentlich geringer ausfallen, sodass im Alltag auch von einer psychischen Belastung durch den Kredit nichts zu spüren ist.

Wenn sich also ein Beamter oder ein Angestellter des Öffentlichen Dienstes kurz vor Weihnachten in finanzieller Hinsicht in einer angespannten Situation befindet, kann dieser nicht in jedem Fall mit einem Weihnachtsgeld in Form einer Einmalzahlung rechnen. Die sogenannten „Staatsdiener“ können stattdessen jedoch zu extrem vorteilhaften Konditionen ein speziell auf sie zugeschnittenes Darlehen aufnehmen. Von diesem Beamtendarlehen können sich die Kreditnehmer dann beim Kauf der Weihnachtsgeschenke unter die Arme greifen lassen – und das komplett ohne finanziellen Druck.

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