Bei gleichbleibender Zinspolitik: Immobilienpreise steigen weiterhin an

Seit einigen Jahren erleben vor allem die deutschen Großstädte einen enormen Preisboom und auch im kommenden Jahr werden die Immobilienpreise weiterhin zulegen – und zwar durchschnittlich um stolze 28 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Prognose von immowelt.de, eines der führenden deutschen Immobilienportale. Im Rahmen der Prognose wurde die Preisentwicklung der 14 größten deutschen Städte untersucht: Dazu gehören

Berlin, München, Hamburg, Bremen, Frankfurt, Köln, Dortmund, Hannover, Düsseldorf, Essen, Dresden, Leipzig, Nürnberg und Stuttgart. Für die Prognose hat immowelt.de zunächst quartalsweise über eine Million Wohnungsannoncen erfasst, die zwischen 2010 und 2017 auf dem Portal in den entsprechenden Städten angeboten wurden. Daraufhin wurde untersucht, inwiefern einige vorher festgelegte Faktoren die Angebotspreise beeinflussen. Nicht nur der durchschnittliche Zinssatz für private Wohnbaukredite mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren zählt zu den in die Untersuchung miteingeschlossenen Faktoren, sondern auch die Bau- und Verbraucherpreise sowie die Bevölkerungsentwicklung als Äquivalent zur Nachfragesituation. Für die Preisprognose hat immowelt.de die möglichen Einflussfaktoren auf ein einheitliches Niveau gebracht und teilweise indexiert.

Inwiefern beeinflusst die Zinshöhe die Immobilienpreise?

Bereits seit der Finanzkrise im Jahr 2008 befindet sich Deutschland in einer hartnäckigen Niedrigzinsphase, die auch für den Immobilienmarkt eine wichtige Rolle spielt: Weil es kaum noch lohnenswert ist, sein Vermögen bei einer Bank anzulegen, investieren viele Deutsche mittlerweile in Immobilien. Die starke Nachfrage und das begrenzte Angebot führen jedoch auch zu einer starken Erhöhung der Immobilienpreise. Wenn das deutsche Zinsniveau weiterhin so niedrig bleibt – 2017 zahlte man der Bundesbank zufolge durchschnittlich 1,68 Prozent für Darlehen mit einer fünf- bis zehnjährigen Laufzeit – darf in den untersuchten Städten mit einem Preisanstieg von 22 Prozent gerechnet werden.

Besonders hart erwischt es laut immowelt.de München und Berlin – zwei Städte, die bereits in den vergangenen Jahren eine immense Preissteigerung erlebt haben. In München hat im Jahr 2010 ein Quadratmeter Wohnfläche im Schnitt noch weniger als 3.000€ gekostet. Bis 2020 liegt der Quadratmeterpreis laut Prognose bei 8.400€, was einem Anstieg von 28 Prozent entspricht. München ist somit der Spitzenreiter in Sachen Preisanstieg. Doch auch beim ehemals als besonders günstig geltenden Berlin zeichnet sich eine extreme Entwicklung ab: Aktuell kostet ein Quadratmeter 3.460€, der Immowelt-Studie zufolge werden es 2020 mit ca. 4.300€ pro Quadratmeter rund 24 Prozent mehr sein.

Auch kleineren Städten steigen die Preise

Nun gelten die deutsche Hauptstadt und das beliebte München bereits seit geraumer Zeit als die „üblichen Verdächtigen“, wenn es um rasant steigende Immobilienpreise geht. Doch jetzt ziehen Nürnberg und Hannover nach, zwei sogenannte B-Städte: Auch dort wird mit einem starken Bevölkerungswachstum und damit auch mit einem florierenden Immobilienmarkt gerechnet. Der der Immowelt-Prognose zufolge werden in Hannover die Preise um 25 Prozent und damit auf durchschnittlich 2.720 Euro sowie in Nürnberg um 26 Prozent auf 3.400 Euro steigen. Lediglich im Ruhrgebiet, also in Städten wie Essen und Dortmund, werden die Preise kaum steigen.

Die Erhebung von immowelt.de beruht auf der Annahme, dass die Niedrigzinsphase weiterhin anhält. Sollte die Europäische Zentralbank ihre Nullzinspolitik allerdings beenden, sodass die Zinsen leicht ansteigen, würde es zu einer Verlangsamung der Preissteigerung in der Immobilienbranche kommen und in Berlin und München würden die Immobilienpreise dann „nur“ um 18 bzw. 22 Prozent steigen. Eine Stagnation der Preise würde jedoch erst eintreten, wenn es zu einer echten Zinswende kommt: Bei einer Erhöhung des Leitzinses durch von null auf zwei Prozent stiege der Marktzinssatz für Hypothekendarlehen bis Ende 2020 auf drei Prozent und der Preisanstieg wäre vorläufig gestoppt.

Macht ein Immobilienkauf aktuell Sinn?

Eigentümer, die bereits vor einigen Jahren eine Immobilie gekauft haben, können sich heute also glücklich schätzen. Aktuell kann davon ausgegangen werden, dass die Immobilienpreise weiterhin steigen werden. Doch macht ein Immobilienkauf dann überhaupt noch Sinn?

Experten sagen: Beim Haus- oder Wohnungskauf gilt die Redewendung „Lieber heute als morgen.“. Wer sich momentan über einen Immobilienkauf Gedanken macht, sollte so schnell wie möglich handeln. Da die Immobilienpreise in naher Zukunft wohl weder stagnieren, noch sinken werden, stellt Wohneigentum noch immer eine optimale Wertanlage dar.

Die Immobilienfinanzierung mit dem Beamtendarlehen

Doch natürlich muss eine Immobilie auch finanziert werden – egal, ob sie als Investitionsobjekt oder zur Selbstnutzung dient. Einen besonderen Vorteil haben in diesem Punkt die Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes: Sie können für große und kleine Investitionen das Beamtendarlehen in Anspruch nehmen. Dieses Darlehen ist im Grunde ein gewöhnlicher Ratenkredit, der jedoch nur einer limitierten Zielgruppe zur Verfügung steht. Die Kreditnehmer leihen sich also für eine bestimmte, vorab vereinbarte Laufzeit eine Geldsumme, die sie dann in monatlichen Raten an das Kreditinstitut zurückzahlen.

Niedrige Zinssätze, lange Laufzeiten

Die wichtigsten Vorteile des Beamtendarlehens sind die günstigen Kreditkonditionen. Da den Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes dank ihren sicheren Beschäftigungsverhältnissen und soliden Gehältern von den Kreditinstituten eine besonders hohe Bonität zugesprochen wird, kann das Beamtendarlehen mit großzügigen Laufzeiten von bis zu 12 Jahren und niedrigen Zinssätzen überzeugen. Diese vorteilhaften Rahmenbedingungen führen vor allem im Vergleich mit herkömmlichen Krediten zu einem viel geringeren finanziellen Druck für die Kreditnehmer. Die langen Laufzeiten und geringen Zinssätze sorgen dafür, dass die monatlich zu zahlenden Raten wesentlich geringer ausfallen, sodass im Alltag auch von einer psychischen Belastung durch den Kredit nichts zu spüren ist.

Ein Fallbeispiel

Ein repräsentatives Fallbeispiel kann die Funktionsweise des Beamtendarlehens gut verdeutlichen: Bei einem Netto­kredit­betrag von 20.000,00 € und einer Lauf­zeit von 10 Jahren beträgt der gebun­dene Soll­zins­satz 3,92 % p.a. und der effek­tive Jahres­zins 3,99 % p.a. Es wird keine Provi­sion und kein Bear­bei­tungs­ent­gelt fällig. Zu zahlen sind 120 monat­liche Raten zu je 202,00 €. Der Gesamt­betrag beträgt 24.240 €.

 

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