Individualförderung, Freude am Lernen und schulische Erfolge: die Privatschule als Alternative

Lehrermangel und Überforderung – die Probleme des deutschen Schulalltags

Unterrichtsausfälle, Raumnot sowie Klassen von bis zu 30 Schülern – das ist die Realität in den staatlichen Schulen Deutschlands. Vor allem seit der Einführung der umstrittenen Bildungsreform G8, die dafür sorgt, dass Gymnasiasten in der Regel lediglich acht Jahre auf ihrer weiterführenden Schule verbringen, stagnieren die Leistungen der Schüler oder sinken sogar teilweise. Diese Ergebnisse brachten die „Pisa“-Studien von 2012 und 2015: besonders in Mathematik und den Naturwissenschaften lassen die deutschen Schüler und Schülerinnen deutlich nach.

Wenn man sich den Alltag der deutschen Schulen anschaut, sind diese Probleme nicht weiter verwunderlich. In großen Klassen hat die Lehrperson meist nur wenige Minuten Zeit, einem Schüler größere und individuelle Aufmerksamkeit zu widmen. Das Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein, macht vor allem leistungsschwächeren Schülern Angst und zieht sie in einen Kreislauf von schlechten Noten, Isolation und Leistungsdruck. Doch auch die Schüler, die grundsätzlich gut mit dem Lehrstoff zurechtkommen, ziehen ihre Negativkonsequenzen aus der aktuellen Situation: da es zu wenige Lehrer für zu viele Schüler gibt, bleibt auch die gezielte Förderung von Talenten und Begabungen aus. Hochbegabte, die im Schulalltag zu wenig gefordert werden, langweilen sich schnell und erbringen dann trotz ihrer außergewöhnlich hohen Intelligenz schlechte Leistungen.

Der Lehrermangel wirkt sich auch auf das Verhältnis zwischen der Schule und den Eltern der Schüler aus. Kontaktmöglichkeiten für Eltern, die sich um die schulische Laufbahn ihrer Schützlinge sorgen, gibt es neben dem Elternsprechtag kaum – und selbst dort bleiben pro Schüler nur wenige Minuten für ein Gespräch, die für eine individuelle und vertiefende Beratung natürlich nicht annähernd ausreichen.
Diese Problematiken wirken sich auch auf die familiäre Situation aus. Vor allem im schwierigen Alter von etwa 13-17 Jahren kann es wegen schlechter Noten in Kombination mit der Isolation der Eltern von der Schule zu ernsthaften Streits und einer enormen Verschlechterung des Eltern-Kind-Verhältnisses kommen.

Die Privatschule als Problemlösung

Doch wie kann man als Elternteil seinem Kind eine hohe Bildung ermöglichen, bei der individuell auf seine Stärken und Schwächen eingegangen wird? Viele Deutsche sehen die Lösung der Probleme mittlerweile bei den sogenannten Privatschulen. Davon gibt es bereits über 5.600 Stück in Deutschland. Träger dieser Schulen sind meist kirchliche Organisationen, Vereine, Sozialwerke oder Privatpersonen. Diese Träger sind dann für das Lehrpersonal und die konzeptionelle Gestaltung verantwortlich – bei öffentlichen Schulen trägt diese Verantwortung der Staat.

Aber was sind die tatsächlichen Vorteile einer Privatschule? Viele davon sind offensichtlich und liegen auf der Hand. Die Klassen dieser Schulen setzen sich häufig aus lediglich 10 bis 15 Schülern zusammen – so bleibt wesentlich mehr Zeit für die individuelle Förderung und Forderung der Schüler. Die Lehrer haben viel mehr Zeit, um frühzeitig Begabungen und Schwächen ihrer Schüler zu erkennen. Daraus können dann entsprechende Konsequenzen in Form von Förderkursen und Arbeitsgemeinschaften gezogen werden.
Auch auf die Beziehung zwischen dem Lehrpersonal und den Eltern wird bei Privatschulen in der Regel einen viel größeren Wert gelegt. Oft gibt es regelmäßige Termine, bei denen die Eltern über die schulischen Leistungen ihrer Kinder in Kenntnis gesetzt werden. Wenn ein Schüler beispielsweise unentschuldigt dem Unterricht fernbleibt, werden bei den meisten Privatschulen sofort die Eltern informiert, während die staatliche Schulen es oft auf den Extremfall ankommen lassen – die Schüler „schwänzen“ regelmäßig den Unterricht, bis sich ihre Noten extrem verschlechtern und die Versetzung gefährdet wird.

Wie findet man die geeignete Schule?

Privatschulen sind also generell und immer die bessere Wahl? Nein. Auch bei der Wahl der Privatschule muss einiges beachtet werden, denn nicht jedes pädagogische Konzept eignet sich für jedes Kind. Um herauszufinden, wie eine Schule arbeitet und ausbildet, ist es unbedingt notwendig, sich vorher die Schule genau anzusehen – und zwar in Begleitung des Kindes. Bestenfalls sollte versucht werden, vor der Anmeldung auch mit Schülern und Eltern zu sprechen, die bereits Erfahrungen mit der Schule gemacht haben. Oft bieten die Schulen auch Probeunterricht an, der unbedingt genutzt werden sollte.
In vielen Fällen setzen Privatschulen außerdem bestimmte Schwerpunkte. Dabei ist es wichtig, dass die Wünsche, Interessen und Begabungen des Kindes stets beachtet werden, denn es wird nur in einer Schule glücklich und erfolgreich sein, die ihm selbst vollkommen zusagt.

Die Finanzierung und das Beamtendarlehen als Unterstützung

Zuletzt spielen natürlich die Kosten der Privatschule eine große Rolle. Wenn Sie in Erwägung ziehen, Ihr Kind bei einer solchen Schule anzumelden, sollten Sie vorher die kompletten Kosten und Gebühren erfragen. Haken Sie ruhig nach, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden! Meist gibt es bei Privatschulen nämlich nicht nur das dort übliche Schulgeld, das bezahlt werden muss, sondern oft auch eine Anmeldegebühr und Extra-Kosten für die Verpflegung und spezielle Kursfahrten.

Beamte und Angestellte des öffentlichen Diensts können bei der Finanzierung eines Privatschulaufenthalts des Kindes auf das sogenannte Beamtendarlehen zurückgreifen. Diese spezielle Form eines Darlehens wird aufgrund einer hohen Bonität, den soliden Gehältern und sicheren Arbeitsverhältnissen ermöglicht. Das Beamtendarlehen besticht durch lange Laufzeiten von bis zu zwanzig Jahren und sehr niedrigen Zinsen und ist an eine Renten- oder Kapitallebensversicherung gekoppelt. In diese Versicherung zahlt der Kreditnehmer dann monatlich eine feste Summe ein, die von Faktoren wie dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand des Beamten abhängt.

Das Beamtendarlehen kann Ihnen also bei der Investition in die Bildung Ihrer Kinder enorm helfen. Nutzen Sie also den Vorteil Ihres Beamtendaseins und unterstützen Sie Ihre Kinder während ihrer Schullaufbahn, damit ihre Talente und Begabungen gefördert und an ihren Schwächen gearbeitet werden kann. Nur so können Ihre Schützlinge eine sorgenfreie Kindheit genießen und optimal ins Berufsleben starten!

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