Ausbildung, Studium, Auslandsjahr – die finanzielle Belastung der Eltern nach dem Schulabschluss

Mittlerweile macht über die Hälfte aller Schüler in Deutschland Abitur – entweder auf einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder einer Fachoberschule. Für viele Jugendliche bedeutet das der ultimative Schritt in die Freiheit und in die absolute Unabhängigkeit von den Eltern. Doch in den wenigsten Fällen ist das der Fall: Wer ein Studium beginnt, ist zunächst finanziell mehr denn je an seine Eltern gebunden. Auch die Abiturienten, die sich zunächst ein Jahr Auszeit in Form eines Auslandsaufenthaltes oder eines Bundesfreiwilligendienstes gönnen möchten, sind erstmal auf die Finanzspritzen ihrer Eltern angewiesen. Doch was kommt da genau an finanzieller Belastung auf die Eltern zu, deren Kinder mit der Schule abschließen? Auf diese Frage gibt es erstmal keine pauschale Antwort. Die Ausgaben, die bei den Jugendlichen anfallen, variieren extrem und hängen grundlegend davon ab, wie es bei ihnen nach dem Schulabschluss weitergeht.

Studieren? Ein teurer Spaß

Das wohl höchste Budget ist bei den Studenten notwendig. Auch wenn in Deutschland die monatlichen Studiengebühren an staatlichen Universitäten und Fachhochschulen abgeschafft wurden, muss ein monatlicher Semesterbeitrag gezahlt werden. Dieser reicht von knapp 120 Euro bis hin zu über 400 Euro und beinhaltet Verwaltungsgebühren, Beiträge für das Studentenwerk (Mensen, Wohnheime) sowie die Studierendenschaft und natürlich das Semesterticket für Bus und Bahn.
Doch dabei bleibt es nur selten. Viele junge Leute möchten bei den Eltern ausziehen, in die nächste Großstadt oder zumindest in eine interessante Studentenstadt, um dort auf (vermeintlich) eigenen Beinen zu stehen. Bei den Mieten gibt es keine Grenzen nach oben – wer Glück hat, ergattert ein günstiges WG-Zimmer, wer jedoch Pech hat, muss erst einmal eine hohe Miete in Kauf nehmen. Letzteres ist vor allem in den beliebten Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Köln der Fall, in denen die Studenten teilweise mehrere Monate auf ein geeignetes Zimmer oder eine passende Wohnung warten.

Kostenpflichtige Ausbildungen

Auch der Glaube, dass es bei dem Beginn einer Ausbildung zu einer weniger hohen finanziellen Belastung für die Eltern kommt, weil die Abiturienten dort ja ihr erstes, eigenes Geld verdienen, ist häufig ein Irrglaube. Vor allem bei Berufen im Bereich der Pflege, wie zum Beispiel in der Physiotherapie, in der Altenpflege und in der Geburtshilfe, müssen die Azubis erst einmal selbst in die Tasche greifen – oder eben ihre Eltern. Dasselbe gilt für die Ausbildung zur Heilpraktikern.  Am teuersten ist jedoch die Ausbildung zum Piloten: dort werden bis zu 60.000 Euro für zwei Jahre Ausbildung fällig.

Ein Jahr lang die Welt entdecken

Und dann gibt es da noch den Trend des Auslandsaufenthalts. Viele junge Leute zieht es nach dem Schulabschluss erst einmal für sechs Monate oder auch ein ganzes Jahr in ferne Länder. Die meisten zieht es nach Australien, Neuseeland oder Amerika, um dort beispielsweise als Au-Pair oder als Volunteer in einer sozialen Organisation zu arbeiten. Andere möchten auch einfach eine Zeit lang einfach durchs Land reisen, um fremde Kulturen kennenzulernen und neue Bekanntschaften zu schließen. Auch das ist nicht gerade günstig: Nur selten verdienen die Jugendlichen im Ausland so gut, dass es für Unterkunft und Verpflegung reicht. Außerdem müssen sowohl Hin- und Rückflug bezahlt werden, als auch eventuelle Transportkosten innerhalb des Landes. Da kann einiges zusammenkommen.

Der Schulabschluss ihrer Kinder bedeutet also nur in den seltensten Fällen eine finanzielle Entlastung für Eltern. Meistens ist das Gegenteil der Fall und die Jugendlichen, die gerade ihre Schulausbildung beendet haben, benötigen noch mehr Unterstützung – sei es eben für eine eigene Wohnung, das Studium, die Ausbildung oder einen Auslandsaufenthalt. Wer kein Großverdiener ist oder schon im Voraus für diese Zeit gespart hat, kann dann schon mal ins Schleudern kommen.

Das Beamtendarlehen

Den Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes jedoch kommt dank solider Gehälter sowie sicheren Arbeitsverhältnissen bei finanziellen Engpässen das sogenannte Beamtendarlehen entgegen. Diese Form des Darlehens besticht durch lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren sowie sehr niedrigen Zinsen und ist an eine Renten- oder Kapitalversicherung gekoppelt. In diese Versicherung zahlt der Kreditnehmer dann monatlich eine feste Summe ein. Die Höhe dieser Summe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand des Beamten.

Dank seiner hervorragenden Konditionen ermöglicht dieses Darlehen eine Finanzspritze, die sich bei der Abbezahlung in keiner Weise auf Ihren Alltag auswirkt. Nehmen Sie also als Beamter oder Angestellter des Öffentlichen Dienstes das Beamtendarlehen guten Gewissens in Anspruch und ermöglichen Sie so Ihren Kindern eine interessante und schöne Zeit nach dem Schulabschluss, die sich garantiert positiv auf ihre Zukunft auswirken wird.

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