Ein Blick über den Tellerrand: außerbetriebliche Bildungsmaßnahmen für Beamte

“Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.” - mit diesem Zitat betonte Nelson Mandela, einer der meist bewunderten Vertreter im Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit, welch hohen Stellenwert Bildung für ihn einnimmt.
Und auch wenn sich die Beamten in Deutschland häufig sowohl in sozialer, als auch in finanzieller Hinsicht meist in äußerst guten Positionen befinden: Weiter- und Fortbildungen im Job bedeuten auch für diese Berufsgruppe stets ein Schritt nach vorn.

Doch wie lassen sich Bildungsmaßnahmen realisieren, bei denen die Teilnehmer sich auch mit Themen auseinandersetzen, die in ihrem gewöhnlichen Berufsalltag keine Rolle spielen?
Personen, die beruflich nicht als Beamter tätig sind, steht im Normalfall und in den meisten Bundesländern ein sogenannter „Bildungsurlaub“ zur Verfügung. Dies ist eine spezielle Form eines Urlaubs, der den Angestellten und Auszubildenden den Freiraum schaffen soll, sich fünf Tage im Jahr der persönlichen Weiterbildung zu widmen. Die Inhalte, mit denen man sich während des Bildungsurlaubs beschäftigt, dürfen dabei vom Arbeitnehmer bestimmt werden – nicht wie bei betrieblichen Fortbildungen, bei denen der Arbeitgeber für die Auswahl der Inhalte zuständig ist. Die Finanzierung des Bildungsurlaubes wird wiederum aufgeteilt; der Arbeitnehmer zahlt die Seminargebühren und der Arbeitgeber eine Lohnfortzahlung.

Sprachreisen: Sprache, Kultur und Menschen kennenlernen

In Sachen außerbetriebliche Weiterbildung sind Sprachkurse besonders beliebt. Sie werden von verschiedenen Veranstaltern auf der ganzen Welt angeboten. Die meisten Deutschen entscheiden sich für Kurse, in denen sie Ihr Englisch verbessern können – in Zeiten der Globalisierung ist es im Job schließlich außerordentlich wichtig, fließendes Englisch sprechen und verstehen zu können. Vor allem in Meetings und Verhandlungen mit internationalen Geschäftspartnern ist sicheres Englisch relevant, doch auch mit Kenntnissen in Sprachen wie Französisch, Chinesisch, Russisch oder Spanisch können Sie bei Ihrem Gesprächspartner und natürlich auch bei Ihrem Chef punkten.

Sprachreisen führen zumeist an die Destinationen, an denen die Sprache, für die Sie sich bei Ihrer Kursauswahl entschieden haben, täglich gesprochen wird. Diese Reisen bieten die Möglichkeit, von Muttersprachlern zu lernen und Zeit mit Einheimischen zu verbringen – die perfekten Voraussetzungen also, um die eigenen Sprachkenntnisse zu optimieren. Darüber hinaus lernen Sie auf Sprachreisen fremde Länder und Kulturen kennen, knüpfen Kontakte zu Menschen unterschiedlichster Herkunft und lernen, auch außerhalb Ihrer Komfortzone auf eigenen Beinen zu stehen.

Weitere Möglichkeiten: politische Bildung und EDV-Seminare

Neben Sprachreisen finden auch Kurse zu politischer Bildung einen sehr hohen Anklang bei vielen Angestellten, die den Bildungsurlaub in Anspruch nehmen. Dort können sich die Kursteilnehmer über Themen ihrer Wahl näher informieren, indem sie an Workshops teilnehmen, Vorträge von Experten anhören und entsprechende Literaturempfehlungen erhalten. Und auch EDV-Seminare stehen hoch im Kurs: Angeboten werden Grundlagen-, „Office“- und Programmierkurse, aber auch kreative Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Web- und Grafikdesign sowie einige Bildbearbeitungskurse.

Die Finanzierung durch das Beamtendarlehen

Aber wie bereits am Anfang des Textes erwähnt gilt das Angebot des Bildungsurlaubs nur in seltenen Fällen auch für Beamte – genauere Informationen zu den Regelungen Ihres Bundeslandes können Sie natürlich einfach bei Ihrem Vorgesetzten erfragen. Wenn es dort jedoch tatsächlich keine Möglichkeiten für außerbetriebliche Bildung gibt, die von der Institution unterstützt werden, bei der Sie arbeiten, Sie aber dennoch Lust auf einen Blick über den Tellerrand haben, können Sie sich natürlich auch eigenständig Urlaub nehmen und die Bildungsveranstaltungen selbst finanzieren.

Das kann allerdings ordentlich ins Geld gehen. An dieser Stelle kommt den Beamten jedoch eine spezielle Form eines Kredits zugute: das Beamtendarlehen. Dieses Darlehen besticht durch lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren sowie sehr niedrige Zinsen und ist an eine Renten- oder Kapitalversicherung gekoppelt. Die genaue Summe des Darlehens hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Eintrittsalter oder Gesundheitszustand der Kreditnehmer. Die Beamten und die Angestellten des Öffentlichen Dienstes kommen in den Genuss dieses speziell auf sie zugeschnittenen Darlehens, da sie aufgrund solider Gehälter und sicherer Arbeitsverhältnisse eine sehr hohe Bonität vorweisen können.

Wenn Sie sich also in Bereichen weiterbilden möchten, die kaum oder sogar gar keine Schnittstellen mit den Thematiken Ihres Berufsalltags haben und es keine Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung seitens Ihres Arbeitgebers gibt, ist das längst kein Grund zu verzagen. Das Beamtendarlehen unterstützt Sie bei der Finanzierung Ihres Vorhabens und wirkt sich dank seiner günstigen Konditionen in keiner Weise negativ auf Ihren Alltag aus.
Informieren Sie sich also über Angebote und nutzen Sie das Darlehen, um sich weiterzubilden und Wissen zu erlangen, das in Ihrem Berufsalltag keinen Platz findet.

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